Gesprächsführung mit Kindern – wie das Recht auf Hilfe eingelöst werden kann

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Donnerstag, 1. März 2018 - Beginn 09:00 Uhr, Ende 16:00 Uhr

Ein Credo der Präventionsarbeit gegen sexualisierte Gewalt lautet: Kinder haben ein Recht auf Hilfe. Mädchen und Jungen werden ermutigt, Vertrauenspersonen anzusprechen, wenn sie sexuelle Gewalt erleben. Aber für die meisten betroffenen Mädchen und Jungen ist das ein großer, für viele ein zu großer Schritt – zu wirkmächtig sind das Schweigegebot und die Ängste vor den Folgen einer Aufdeckung. Um Kinder und Jugendliche mit diesen Anforderungen nicht allein zu lassen, ist es wichtig, ihnen als Lehrkraft, pädagogische oder pastorale Fachkraft die eigene Bereitschaft als Vertrauensperson zu signalisieren.

In der Fortbildung wollen wir uns mit der Frage beschäftigen, welche Brücken man Kindern bauen kann, damit sie über ihre belastenden Erfahrungen sprechen. Wie gelingt es, aktiv auf Kinder, um die man sich Sorgen macht, zuzugehen? Wie vermeidet man, Kinder dabei unter Druck zu setzen? Und was, wenn man sich täuscht und dem Kind gar nichts fehlt?

Die Angst, etwas falsch zu machen, hält viele Fachkräfte von diesem Zugehen auf Kinder ab. Aber schlimmer als etwas falsch zu machen, ist es, nichts zu machen. Deshalb wollen wir uns - ausgehend von der Dynamik, in der sich Mädchen und Jungen befinden, wenn sie sexuelle Gewalt erfahren - in Rollenspielen zur Gesprächsführung behutsam unseren eigenen Möglichkeiten annähern.

 Die Fortbildung ist ein Vertiefungsangebot im Rahmen der Präventionsarbeit im Erzbistum Berlin. Vorausgesetzt wird die vorherige Teilnahme an einer Basis- oder Intensivschulung zur Prävention von sexualisierter Gewalt.

Leitung:       Ulli Freund, Fachreferentin für Prävention

Kosten:         Für Mitarbeitende/Ehrenamtliche katholischer Einrichtungen im Erzbistum Berlin ist die

                        Teilnahme kostenlos. Für andere Interessierte beträgt die Teilnahmegebühr 50,- €, eine

                        Überweisungsanforderung ergeht nach Anmeldung.

Die Teilnahmezahl ist auf max. 14 begrenzt.

Sollte der Kurs ausgebucht sein, können Sie sich auf einer Warteliste vormerken lassen.

  

Weitere Informationen bei Burkhard Rooß, Präventionsbeauftragter Erzbistum Berlin, Tel.: 030. 20 45 483-27, burkhard.rooss(ät)erzbistumberlin.de, http://praevention.erzbistumberlin.de/

Veranstaltungsort

Beratungs- und Bildungszentrum
Ahornallee 33
14050 Berlin

Veranstalter

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