Traumapädagogik“

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Montag, 5. März 2018 - Beginn 10:00 Uhr, Ende 17:00 Uhr

Mädchen und Jungen mit sexuellen Missbrauchserfahrungen benötigen fachgerechte Hilfe zur Bewältigung ihrer belastenden oder traumatischen Erlebnisse. Für Mitarbeitende in der stationären Kinder- und Jugendhilfe, Schule, Kita und andere Interessierte bietet die Fortbildung den Einstieg in ein traumapädagogisches Verstehensmodell, dessen Ansätze und Methoden vorgestellt, erprobt und auf den konkreten pädagogischen Alltag übertragen werden.

Die zwei Fortbildungstage liegen bewusst zwei Wochen auseinander, um erste Erkenntnisse und zwischenzeitliche Erfahrungen reflektieren zu können.

TAG I

Block: Einführung Traumapädagogik, Erarbeitung eines Traumamodells und Anwendung im pädagogischen Alltag

Als Hilfe zum Verständnis von traumabezogenen problematischen Reaktionen im Alltag (z.B. Wutausbrüche, Panik- und Abwesenheitszustände) wird mit den TN ein plausibles Verständnismodell dafür erarbeitet. Dieses im traumapädagogischen Bereich bewährte Modell (nach Hantke und Görges, institut berlin) bildet die Grundlage für die in den weiteren Blöcken vermittelten Herangehensweise.

Block: Reorientierung aus problematischen Affekten und Flashbacks, Kontaktgestaltung
Hier soll mit den TN erarbeitet werden, wie Kinder und Jugendliche aus schwierigen Affekten reorientiert werden können und wie die Kontaktgestaltung dabei aussieht. Es wird eine einfache Reorientierungstechnik geübt (sog. 54321-Methode) und die Kontaktgestaltung im Rollenspiel trainiert.

TAG II

Block: Stabilisierung- Was bedeutet das? Einfache Techniken, Notfallpläne
Stabilisierung ist u.a. die Arbeit an der Fähigkeit, auf Belastungen flexibel und entlastend, ohne Selbst- oder Fremdschädigung, reagieren zu können. Ziel ist ist v.a. die Regulation von Anspannung und von belastenden Affekten. Hierzu wird eine imaginative Stabilisierungstechnik („innerer Wohlfühlort“) geübt. Es werden Hilfsmöglichkeiten durch die TN für Kinder bei Eskalationen mit starker Wut oder Angst („Notfallpläne“) erarbeitet.

Block: Was macht unsere Einrichtung zu einem „sicheren Ort für Kinder“?
Voraussetzung für Selbstregulation und Vertrauen ist die Erfahrung von Sicherheit und Verlässlichkeit. Neben dem Schutz vor weiterer Gefährdung bedeutet Sicherheit für hoch belastete Kinder z.B., dass Strukturen klar, verlässlich und transparent sind (feste Bezugspersonen, transparente Dienstpläne), offene und klare Kommunikation, feste Rituale, klare und dennoch flexible Regeln etc. Diese Aspekte sollen mit den TN erarbeitet und der Arbeitsalltag in der eigenen Einrichtung mit diesem Fokus betrachtet und ggf. verändert werden.

Block: Integration in den pädagogischen Alltag, Fallarbeit
Hier sollen die bisherigen Inhalte anhand der bisherigen praktischer Erfahrungen gefestigt werden.

  • Referent: Dipl.-Psych. Daniel Voigt
  • Termin: 05. und 19. März, jeweils von 10.00 – 17.00 Uhr
  • Kosten: Für Mitarbeitende/Ehrenamtliche katholischer Einrichtungen im Erzbistum Berlin ist die Teilnahme kostenlos. Für andere Interessierte beträgt die  Teilnahmegebühr 100,- €, eine Überweisungsanforderung ergeht nach Anmeldung.

Die Fortbildung ist ein Vertiefungsangebot im Rahmen der Präventionsarbeit im Erzbistum Berlin. Die Teilnahmezahl ist auf max. 20 begrenzt, Mindestteilnahmezahl 15 Personen.

Sollte der Kurs ausgebucht sein, können Sie sich auf einer Warteliste vormerken lassen.

Weitere Informationen bei Burkhard Rooß, Präventionsbeauftragter Erzbistum Berlin, Tel.: 030. 20 45 48 3-27, burkhard.rooss(ät)erzbistumberlin.de, http://praevention.erzbistumberlin.de/

    

Veranstaltungsort

Bildungszentrum (BBZ)
Ahornallee 33 14050 Berlin-Charlottenburg
14050 Berlin

Veranstalter

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