Gäste aus der Weltkirche
Für Weltmission und kirchliches Engagement für Gerechtigkeit stehen Gäste aus den Partnerländern, die von den weltkirchlichen Werken in jedem Jahr angeboten werden. Sie zeigen jeweils eine besondere Seite des Einsatzes der Kirche und wollen ermuntern, sich zu informieren, im Gebet verbunden zu sein und nach Möglichkeit mitzuwirken. Sie stehen zur Verfügung für Vorträge, Hintergrundgespräche, Begegnungen mit Jugendlichen, Projekttagen und Vorträge in Schulen, Gottesdienste und Gebete.
Im 2. Halbjahr 2010 sind zu Gast:
Montag, 18. bis Sonntag 25. Oktober 2010
Sr. Alphonsa Fatima FFM, Juristin
Zwölf Jahre lang lebte Sr. Alphonsa zusammen in einer kleinen Gruppe von Mitschwestern unter der unterdrückten und ausgebeuteten Bevölkerungsgruppe der Dalits, Distrikt Tamil Nadu. Für sie waren Latrinenreinigung, Feldarbeiten, Straßenarbeiten und Versorgung toter Tiere und Menschen als Tagelöhner die einzig möglichen Arbeiten. Nachdem, sie Arbeit und Lebenssituation für einige Monate mit ihnen geteilt hatten, begannen sie mit Alfabetisierungskursen für Frauen, Jugendlichen und Kindern. Kinder bekamen eine besondere Förderung, um den Anschluss an die Schulbildung zu bekommen. Im Rahmen des Monats der Weltmission spricht sie über die Situation der Dalits, das Engagement der Schwestern, die Starke Seite der Katholischen Kirche.
Montag, 29. bis Mittwoch, 1.12.2010
Ana Maria de Freitas, Fortaleza, Brasilien
Inzwischen leben 3,6 Millionen Menschen in der Stadt Fortaleza. „Mit jeder Dürreperiode im Landesinneren werden es mehr“, sagt Ana María. Die Neusiedler haben meist nicht mehr als ein paar Habseligkeiten und viel Hoffnung bei sich. Sie besetzen ein Stück Land und errichten darauf provisorische Holz- und Wellblechhütten. Wenn sie Arbeit finden, wird das Haus langsam solider, doch der Kampf um geteerte Straßen, Trinkwasser und Strom dauert oft Jahrzehnte und hängt von der Gunst der Politiker ab. Das alles hat Ana Maria, die älteste Tochter eines früh verstorbenen Fischers und einer Wäscherin, selbst erlebt. In ihrem Viertel Maraponga hat sie mit Unterstützung der Kirche für die Infrastruktur gekämpft. Heute setzt sich die 45-jährige Laienmitarbeiterin für andere Viertel ein und arbeitet seit acht Jahren im Koordinierungsteam der rund 800 Basisgemeinden im Bundestaat Ceará. „Viel Papierkram, viele Sitzungen“, lacht die kräftige, farbige Frau ihr ansteckendes Lachen
Kontakt und Buchung
missio-Diözesanreferent
Johannes Holz
Niederwallstr. 8-9
10117 Berlin
Tel.: (030) 326 84-190
Fax: (030) 326 84-71 90
E-Mail: Johannes Holz
