Impressionen aus Lourdes

390 Pilgerinnen und Pilger aus dem Erzbistum Berlin waren vom 20. bis 24. September im französischen Walfahrtsort Lourdes. Ihr Ziel: die gekrönte Madonna. Kardinal Sterzinsky begrüßt die Berliner Gruppe beim Gottesdienst an der Grotte. Im kommenden Jahr jährt es sich zum 150. Mal, dass an dieser Stelle Maria dem Mädche Bernadette Soubirous erschien. Der Gottesdienst in der Grotte war sicherlich einer der Höhepunkte der ersten Bistumswallfahrt seit vielen Jahren. Zum deutschsprachigen Gottesdienst hatten sich auch zahlreiche Pilger aus anderen Gruppen eingefunden. Kranke und Behinderte fahren mit besonders großen Hoffnungen nach Lourdes. Ihnen gilt dort besondere Zuwendung und Beachtung. Rollstuhlfahrer: In Lourdes sitzen sie in der ersten Reihe! Ferdinand von Hohenzollern und Marie-Catherine von Heeremann vom Malteser-Lourdes-Krankendienst betreuten mit zahlreichen Ehrenamtlichen 30 Kranke, die mit der Berliner Gruppe nach Lourdes gepilgert waren. Neben Dompropst und Kardinal hatte auch Weihbischof Wolfgang Weider sich den Berliner Lourdes-Pilgen angeschlossen. Auch mehrere Geistliche aus dem Erzbistum - hier bei einem Gottesdienst in der Kapelle St. Joseph - waren mit nach Lourdes gepilgert. 'Lasst Euch mit Gott versöhnen!' Das Motto des Jubiläums im kommenden Jahr war auch Thema der Predigt von Weihbischof Weider. Ursula Marciniak hat das Bistums-Wappen gestickt. Es diente zur Orientierung unter den vielen Pilgern aus aller Welt. An jedem Nachmittag findet die große Sakramentsprozession statt. Kardinal Sterzinsky trägt das Allerheiligste durch den Heiligen Bezirk von Lourdes. Endpunkt der Sakramentsprozession ist die große Basilika Pius. X., die bis zu 10.000 Pilgern Platz bietet. Bei einer abendlichen Lichterfeier steht die Fürbitte für das Erzbistum Berlin im Mitelpunkt. Zum Sonntagsgottesdienst ist die Basilika bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Evangelium wird in alle Richtungen und in mehrern Sprachen verlesen. Den deutschen Text liest Diakon Schönfeld. Wallfahrtsleiter Dompropst Dr. Stefan Dybowski hofft - mit vielen anderen, dass dies nicht die letzte Wallfahrt des Erzbistums war.