Dr. Carl-Sonnenschein-Wanderungen Frühjahr 2013

Thema: Märkisches Land und Berliner Straßen – neu entdecken

Bereits im Frühjahr 2012 haben wir Berliner Straßen „neu entdeckt“, darunter  bekannte Straßen wie den Kurfürstendamm im Westen und die Karl-Marx-Allee im Osten der Stadt, Einkaufsstraßen in Wedding, Steglitz, Neukölln, Friedrichshagen und Spandau. Wir setzen nun diese Reihe fort mit drei Touren in Gegenden, die sich in jüngster Vergangenheit stark verändert haben: der „Wrangel-Kiez“ in Kreuzberg, die Gegend um Alt-Tegel in Reinickendorf und die Reichsstraße in Charlottenburg-Westend. Dabei gibt es vieles neu zu entdecken – auch viel neues Grün. Denn die Natur bleibt ein wichtiges Element der „Dr.Carl-Sonnenschein-Wanderungen“.

Ein zweiter Schwerpunkt in diesem Frühjahr ist aber das Neu- bzw. Wieder-Entdecken von kleinen märkischen Städten mit besonderem Reiz. Denn es hat sich im Frühjahr 2012 gezeigt, dass solche „Entdeckungstouren“ besonders anziehend auf die Wanderfreunde wirkten. Unsere Fahrt nach Mühlberg/Elbe am 14. Juni 2012 war dafür ein Beispiel. Diesmal sind es die Städte Calau, Gransee, Herzberg/Elster und Zossen, die nicht nur eine historisch sehenswerte Altstadt aufweisen, sondern auch eine reizvolle Umgebung, die zu erkunden sich lohnt.

Etwas Besonderes für Tierfreunde in diesem Frühjahr bieten wir am 18. April an. Es geht diesmal nicht zu Schafen (wie im Herbst 2012), sondern zu Lamas und Alpakas. Wir besuchen den „Lamahof“ in Schenkendorf bei Königs Wusterhausen und werden diese Tiere als „Wanderbegleiter“ ein Stück unseres Weges erleben.

Das Programm im einzelnen:
(Änderungen vorbehalten)

Samstag, 2. Februar 2013:
Für alle neuen Teilnehmer und für Interessierte –  ein Informationstreff mit Kaffeetrinken und Lesung aus unseren Büchern.
Ort: Katholische Pfarrgemeinde Ss. Eucharistia Teltow (Gemeinderäume unter dem Pfarrhaus), Ruhlsdorfer Str. 28 in Teltow. Anmeldung erbeten unter: 0177 / 200 93 47.

Samstag, 16. März 2013:
Kreuzberg – der „Wrangel-Kiez“ rund um den Görlitzer Park.
Kreuzberg ist seit vielen Jahren eine „besondere Welt“, ein sogenannter „Mikrokosmos“, den  viele Touristen gern besuchen. Ein Weg durch dieses Viertel ist immer  ein besonderes Erlebnis. Wir erleben viel neues Grün, so den Görlitzer Park mit dem Kinderbauernhof, aber auch Historisches, das ehemalige St.Marien-Krankenhaus z.B. – jetzt: „Seniorenstift St.Marien“, zwei Kirchen (Liebfrauenkirche und Emmauskirche) und eine alte Markthalle. Der Rundweg beginnt und endet am U-Bahnhof Görlitzer Bhf. Treffpunkt ist dort auf dem Bahnsteig Richtung Warschauer Brücke um 13.00 Uhr. Ende: gegen 17.00 Uhr.

Samstag, 6. April 2013:
„Auf den Spuren der Kalauer“ – Tagesfahrt nach Calau.
Calau in der Niederlausitz, südlich des Spreewalds gelegen, gilt als die Geburtsstätte des gleichnamigen Wortwitzes und präsentiert sich den Besuchern als eine saubere Kleinstadt mit einer reizvollen Umgebung. Wir werden in Calau den sog. „Witzerundweg“ durch die Altstadt laufen, die evangelische Stadtkirche und das Heimatmuseum besuchen, eine Mittagspause in der Konditorei „Bubner“ einlegen und abschließend auch eine geistliche Andacht in der kath. Kirche St.Bonifatius halten. Treffpunkt zu dieser Tagesfahrt ist um 10.00 Uhr auf dem Regionalbahnsteig des Bahnhofs Flughafen Berlin-Schönefeld – Richtung Senftenberg (RB 14). Rückfahrt ab Calau: um 17.41 Uhr.

Samstag, 13. April 2013:
Rund um Alt-Tegel  - Natur und Geschichte pur.
Tegel ist den Berlinern und ihren Gästen als beliebtes Ausflugsziel bekannt: „Mit Kind und Kegel – raus nach Tegel“ war schon unseren Großeltern ein Begriff. Die Vielseitigkeit Tegels soll auf dieser Tour deutlich werden: vom alten Dorf  über das Schloss der Gebrüder von Humboldt bis zur Großindustrie (Borsig z.B.) und zu modernen Einkaufszentren. Der Weg führt zunächst durch die Gorkistraße und Berliner Straße zum Borsigturm, dann zur Herz-Jesu-Kirche (Kurzandacht) und über die Straße Alt-Tegel zur Dorfkirche und zur Greenwich-Promenade zum Tegeler Hafen und weiter zum Humboldt-Schlosspark mit dem ältesten Baum Berlins (der „Dicken Marie“). Danach beginnt ein schöner Waldweg bis zur Försterei Tegel, mit großen Wildgehegen (u.a. Damwild und Mufflons). Zurück geht es von der Konradshöher Straße aus mit dem Bus 222 bis zur Humboldtmühle, heute: ein großes Medizinisches Zentrum („Medical-Park“), und zurück nach Alt-Tegel. Der Treffpunkt ist bereits um 12.00 Uhr vor dem S-Bahnhof Tegel, am Buddeplatz. Die Wanderung insgesamt ist etwas für Geübte (rund 10 km). Wer sich den Weg nicht zutraut, kann bereits am Humboldt-Schloss enden.

Donnerstag (!), 18. April 2013:
Auf den Spuren von und mit Lamas und Alpakas.  
Diese Wanderung ist sicher der Höhepunkt unserer diesjährigen Frühjahrs-Touren, erstmalig und einzigartig in der Geschichte der „Dr. Carl-Sonnenschein-Wanderungen“: ein von Lamas bzw. Alpakas geführter Weg durch die märkische Landschaft. Ausgangspunkt der etwa 5 km langen Wanderung mit den Tieren – je ein Lama für zwei Personen, die abwechselnd das Tier an der Leine führen - ist der Märkische Lamahof in Schenkendorf bei Königs Wusterhausen. Dessen Leiterin, Anita Selig-Smith, wird selbst dabei sein und uns viel Interessantes und Wissenswertes über ihre Lamas und Alpakas vermitteln. Es gibt unterwegs auch kleine und größere Pausen (Imbiss-Möglichkeiten). Die geführte Wanderung kostet pro Person 20 Euro! Treffpunkt ist um 10.15 Uhr vor dem Bahnhof Königs Wusterhausen (Busbahnsteige). Wir fahren mit dem Bus 728 (Richtung Mittenwalde) bis Schenkendorf, Friedhof um 10.25 Uhr. (Ankunft: 10.31 Uhr). Beginn der Lama-Führung ist um 11.00 Uhr. Ab 15.00 Uhr Rückweg zu Fuß entlang des Nottekanals nach Königs Wusterhausen. Abschluss mit Kurz-Andacht gg. 16.30 Uhr in der St. Elisabeth-Kirche.  

Samstag, 27. April 2013:
Entlang der Reichsstraße durch die Villenkolonie Westend.
Die Villenkolonie Westend, am westlichen Rand von Charlottenburg, war schon mehrfach Ziel unserer Wanderungen. Es gibt aber auch hier, links und rechts der Reichsstraße, viel Neues zu sehen und zu entdecken. Unser Weg führt vom Theodor-Heuss-Platz über den Steubenplatz und den Brixplatz bis nach Ruhleben. Geistliche Einkehr ist im Kloster der Steyler Anbetungsschwestern, St. Gabriel. Treffpunkt ist um 13.00 Uhr am U-Bhf. Theodor-Heuss-Platz. Ende gegen 17.00 Uhr am U-Bhf. Ruhleben.

Donnerstag, 2. Mai 2013:
Auf den Spuren Fontanes und Königin Luises nach Gransee.
Diese Tagesfahrt führt in eine Stadt, deren historischer Kern in seiner Struktur über Jahrhunderte konstant blieb und die zu den „Städten mit historischen Stadtkernen“ im Land Brandenburg gehört. Sie zählt zu den „Lieblingsstädten“ Theodor Fontanes, hat eine fast vollständig erhaltene Stadtbefestigung, mehrere sehenswerte Kirchen, das von Schinkel errichtete „Luisen-Denkmal“ und eine reizvolle, seenreiche Umgebung. Unsere Ganztages-Tour umfasst einen ausführlichen Stadtrundgang am Vormittag, mit Besuch der St.Marienkirche, des ehem. Franziskanerklosters, der kath. Kirche und der Hospitalkapelle Zum Hl. Geist (heute: Heimatmuseum) sowie des Königin-Luise-Denkmals auf dem Schinkelplatz. Dort in der alten Bäckerei legen wir eine Mittagspause ein. Am Nachmittag folgt eine kleine Wanderung vom Ruppiner Tor aus, entlang der Stadtmauer, über die „Königin-Luise-Route“ zum Krankenhaus („Oberhavel-Klinik“, dort: Kaffeepause). Weiter etwa 6 km bis nach Meseberg (Schloss). Rückfahrt mit dem Bus (835) zum Bahnhof Gransee.
Treffpunkt ist um 10.00 Uhr Bhf. Berlin-Südkreuz (vor dem Reisezentrum). Rückfahrt gg. 18.00 Uhr.

Mittwoch, 15. Mai 2013: 
Herzberg – Alte Stadt mit neuem Leben und Herz.
Die Stadt Herzberg liegt malerisch an der Schwarzen Elster im Süden Brandenburgs und war bis 1813 eine sächsische Stadt, bis zur Reformation auch eine kirchliche Metropole im Elstergebiet. Martin Luther und vor allem Philipp Melanchthon (1497 – 1560) sind Herzberg besonders verbunden gewesen. Melanchthon hatte hier für die Herzberger Stadtschule die erste deutsche Schulordnung entworfen (1538), die von hier aus ihren Siegeszug in ganz Deutschland antrat. Die Stadt Herzberg hat bis heute viel von der alten Geschichte bewahren können, war sie doch (fast) nie Opfer von Zerstörungen, z.B. im 2. Weltkrieg. Wir werden in der Stadt einen „historischen Lehrpfad“ beschreiten und zwei Führungen erleben, so durch den Direktor des „Philipp-Melanchthon-Gymnasiums“, Manfred Fischer, und durch die Pfarrerin Timm in der Stadtkirche St.Marien. Am Nachmittag ist eine Wanderung zum Schloss Grochwitz mit Guts- und Tierpark vorgesehen (ca. 6 km). Wer daran nicht teilnehmen möchte, kann in der Stadt bleiben. Rückfahrt ab Bahnhof Herzberg ist um 16.21 Uhr (Ankunft Berlin-Südkreuz 17.35 Uhr). Treffpunkt zu dieser Tagestour ist um 10.00 Uhr am Bahnhof Berlin-Südkreuz (vor dem Reisezentrum). Abfahrt mit dem RE 5: 10.25 Uhr.

Dienstag, 4. Juni / Donnerstag, 6. Juni 2013:
Zossen – Mellensee – Sperenberg (2 Teile).
„Viel Wasser rund um Zossen“ und „Auf den Spuren des Gipses bei Sperenberg“ – so könnte man die beiden Teile dieser Wanderung in einem wunderschönen Wandergebiet südlich Berlins betiteln. Wir erleben Geschichte und Natur – pur. Beide Teile haben den gleichen Ausgangspunkt: die alte, ehemalige Kreisstadt Zossen, die im ersten Teil am Dienstag-Vormittag im Mittelpunkt steht. Besucht werden die ev. Dreifaltigkeitskirche, die kath. Kirche, der Stadtpark mit den Resten einer mittelalterlichen Burganlage, sowie – etwas außerhalb der Stadt – das historische Museum im „Alten Krug“. Nach einer Mittagspause am Marktplatz geht es um 13.28 Uhr mit dem Bus 706 vom Bahnhof Zossen zum Bahnhof Mellensee, wo um 14.00 Uhr unser Wanderweg (ca. 5 km) beginnt: der Saalower Mühlenweg zu einer einmaligen Sehenswürdigkeit: der „Scheunen-Windmühle“ von Saalow. Wir nehmen an einer Führung teil und fahren um 16.29 Uhr mit dem Bus wieder zurück nach Zossen. Um 17.22 Uhr fährt der RE 7 Richtung Berlin.
Am Donnerstag folgt der zweite Teil: Wieder geht es von Berlin aus mit dem RE 7 bis Zossen, weiter mit dem Bus 771 nach Sperenberg. Vom Bahnhof geht es zunächst durch den Ort zur (ev.) Kirche. Danach beginnt der romantische „Gipswanderweg“ zu den Brüchen, hinauf auf den Gipsberg (79 m) und weiter zum „Faulen Luch“ und zurück, am tiefsten Bohrloch der Welt vorbei, nach Sperenberg (ca. 6 – 8 km). Wir fahren  um 16.44 Uhr mit dem Bus 770 nach Wünsdorf-Waldstadt zum Bahnhof , schauen uns im Ort noch etwas um und fahren von dort um 17.23 Uhr mit der Bahn (RE 7) zurück nach Berlin.
Treffpunkt ist an beiden Tagen (4. und 6. Juni) jeweils um 10.00 Uhr auf dem Regionalbahnsteig Berlin-Flughafen Schönefeld (Richtung: Wünsdorf-Waldstadt).

Wanderreise nach Waren/Müritz, 18. – 23. September 2013

Die erste Wanderreise der „Dr.Carl-Sonnenschein-Wanderungen im Erzbistum Berlin“ führt in die einzigartige Landschaft der Mecklenburgischen Seenplatte, speziell in die Stadt Waren, gelegen am größten Binnensee Deutschlands, der Müritz und am Rande des „Müritz-Nationalparks“. Sie ist eine Privatveranstaltung auf Vertrauensbasis und auf eigenes Risiko und kostet insgesamt 300.- Euro. Darin enthalten sind die Reisetickets (per Bahn), 5 Übernachtungen in der Jugendherberge (mit Halbpension), sowie Fahrten mit Bussen/Schiff, Kurtaxe, Eintritte und Führungen.

Zu dieser Fahrt ist eine Anmeldung ab sofort – bis spätestens 10. Juli 2013 – notwendig, unter der Telefonnummer: 0177 / 200 93 47. Sie erhalten dann ein Anmeldeformular mit weiteren Informationen.


Kontakt

Georg von Glowczewski,
Tel.: 03328 / 30 91 71,
Handy: 0163 / 47 190 23,
E-mail- Anschrift: g.wandern­(ät)t-online.de

 

Allgemeine Informationen

Wir bitten bei den beiden Tagesfahrten ausdrücklich um rechtzeitige Anmeldung!
(eine Woche vorher)

Zur Deckung der Unkosten erbitten wir für alle Wanderungen und Führungen eine   Spende in Höhe von fünf bis zehn Euro. Nicht darin enthalten sind die Fahrtkosten Bahn , evtl. Eintritte und Fremdführungen vor Ort. Ausnahme: 18. April.