Zu entdecken: Berlins katholische Sakralarchitektur

An jedem 1. Mittwoch im Monat lädt die Kunstbeauftragte des Erzbistums Berlin, Dr. Christine Goetz, in eine katholische Kirche ein und stellt Höhepunkte katholischer Sakralarchitektur und ihre Ausstattung vor.

Beginn immer um 18.00 Uhr
Treffpunkt ab 17.45 Uhr in der Kirche.
Der Eintritt ist frei.

6. Jan. St. Richard, Neukölln, Braunschweiger Str. 18, 12055 Berlin
3. Feb. Herz Jesu, Charlottenburg, Alt-Lietzow 23, 10587 Berlin
3. März Von der Verklärung des Herrn, Marzahn, Neufahrwasserweg 8,
12685 Berlin
7. April St. Marien - Unbefleckte Empfängnis, Wilmersdorf, Bergheimer Platz, 14197 Berlin
5. Mai Mater Dolorosa, Buch, Röbellweg 59/61, 13125 Berlin
2. Juni
19:00!
St. Joseph, Wedding, Müllerstr. 161, 13353 Berlin
7. Juli
17:00!
St. Nikolai in Brandenburg (Havel), Nikolaiplatz, Brandenburg
18:00 Uhr traditionelles Friedensgebet
4. August St. Alfons, Marienfelde, Bexrodtstr. 4, 12277 Berlin
1. Sept. Maria, Hilfe der Christen, Spandau, Flankenschanze 43/45, 13585 Berlin
6. Oktob. St. Mauritius, Lichtenberg, Mauritiuskirchstr. 1, 10365 Berlin
3. Nov. St. Clara, Neukölln, Briesestr. 15, 12053 Berlin
1. Dez. St. Annen, Lichterfelde, Gardeschützenweg 17, 12203 Berlin

Die Kirchen des Erzbistums Berlin sind nicht sehr alt, aber prägnant. Die am ehemaligen Friedrichsforum (heute Bebelplatz) auf Geheiß Friedrichs des Großen (Grundsteinlegung 1747) erbaute St. Hedwigs-Kirche (Kathedrale des Bistums Berlin erst seit 1930) wurde 1773 geweiht und war die erste katholische Kirche Berlins nach der Reformation und blieb bis weit ins 19. Jahrhundert auch die einzige katholische Kirche der Stadt.

Ab 1870 wurde Berlin als neue Hauptstadt des deutschen Kaiserreichs aufgebaut - Gründerzeit auch für die Katholiken im Zuge der Industrialisierung der Stadt und der Massenzuwanderung aus östlichen Gebieten des Deutschen Reiches, besonders aus dem katholischen Schlesien. In zügiger Folge entstanden nun Großkirchen mit anspruchsvollen, geradezu opulenten Ausstattungen von bekannten Baumeistern ihrer Zeit wie Christoph Hehl, Max Hasak, August Menken und Engelbert Seibertz - kirchlicher Historismus in eindrucksvoller Ausrührung.

Auch der Kirchenbau der 1920-30er Jahre, der zeitgenössische Strömungen wie Expressionismus und Bauhaus aufgreift ist durch bedeutende Beispiele vertreten. Nach 1945 entstanden ebenfalls hochrangige katholische Sakralbauten. Zu den bedeutensten zählt Maria Regina Martyrum, symbolträchtige Gedenkkirche der deutschen Katholiken für die Glaubensmärtyrer in der Zeit des Nationalsozialismus. Der jüngste und viel diskutierte Kirchenbau ist die 2002 geweihte Kirche St. Canisius in Berlin-Charlottenburg.

Berlins katholische Sakralarchitektur

Kontakt

Erzbischöfliches Ordinariat Berlin - Kunstbeauftragte -
Dr. Christine Goetz
Kunsthistorikerin
Tel.: (030) 326 84-116/329
Fax: (030) 326 84-276
E-Mail: Christine Goetz