Zu entdecken: Berlins katholische Sakralarchitektur
An jedem 1. Mittwoch im Monat lädt die Kunstbeauftragte des Erzbistums Berlin, Dr. Christine Goetz, in eine katholische Kirche ein und stellt Höhepunkte katholischer Sakralarchitektur und ihre Ausstattung vor.
Beginn immer um 18.00 Uhr
Treffpunkt ab 17.45 Uhr in der Kirche.
Der Eintritt ist frei.
Termine 2012
| 4. Januar | St. Agnes, Kreuzberg Alexandrinenstraße 118/121, 10969 Berlin |
| 1. Februar | St. Rita, Reinickendorf |
| 7. März | Christus König, Adlershof Nipkowstraße 15/19, 12489 Berlin |
| 4. April | St. Otto, Zehlendorf Heimat 67/69, 14165 Berlin |
| 2. Mai | Salvator, Schmargendorf Tölzer Straße 25, 14199 Berlin |
| 6. Juni | St. Konrad von Parzham, Wandlitz Thälmannstraße 2, 16348 Wandlitz |
| 4. Juli | Mariä Unbefleckte Empfängnis, Schöneiche Achtung: Beginn bereits 17.00 Uhr! |
| 1. August | St. Konrad von Parzham, Falkensee Ringpromenade 73, 14612 Falkensee |
| 5. September | St. Josef, Strausberg Weinbergstraße 13, 15344 Strausberg |
| 3. Oktober | Zu den Heiligen Zwölf Aposteln, Schlachtensee Wasgenstraße 49, 14129 Berlin |
| 7. November | St. Matthias, Schöneberg Achtung: Beginn bereits 17.00 Uhr! |
| 5 Dez. | St. Christophorus, Neukölln Nansenstraße 5/6, 12047 Berlin |
Die Kirchen des Erzbistums Berlin sind nicht sehr alt, aber prägnant. Die am ehemaligen Friedrichsforum (heute Bebelplatz) auf Geheiß Friedrichs des Großen (Grundsteinlegung 1747) erbaute St. Hedwigs-Kirche (Kathedrale des Bistums Berlin erst seit 1930) wurde 1773 geweiht und war die erste katholische Kirche Berlins nach der Reformation und blieb bis weit ins 19. Jahrhundert auch die einzige katholische Kirche der Stadt.
Ab 1870 wurde Berlin als neue Hauptstadt des deutschen Kaiserreichs aufgebaut - Gründerzeit auch für die Katholiken im Zuge der Industrialisierung der Stadt und der Massenzuwanderung aus östlichen Gebieten des Deutschen Reiches, besonders aus dem katholischen Schlesien. In zügiger Folge entstanden nun Großkirchen mit anspruchsvollen, geradezu opulenten Ausstattungen von bekannten Baumeistern ihrer Zeit wie Christoph Hehl, Max Hasak, August Menken und Engelbert Seibertz - kirchlicher Historismus in eindrucksvoller Ausführung.
Auch der Kirchenbau der 1920-30er Jahre, der zeitgenössische Strömungen wie Expressionismus und Bauhaus aufgreift ist durch bedeutende Beispiele vertreten. Nach 1945 entstanden ebenfalls hochrangige katholische Sakralbauten. Zu den bedeutensten zählt Maria Regina Martyrum, symbolträchtige Gedenkkirche der deutschen Katholiken für die Glaubensmärtyrer in der Zeit des Nationalsozialismus. Der jüngste und viel diskutierte Kirchenbau ist die 2002 geweihte Kirche St. Canisius in Berlin-Charlottenburg.
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Kontakt
Erzbischöfliches Ordinariat Berlin - Kunstbeauftragte -
Dr. Christine Goetz
Kunsthistorikerin
Tel.: (030) 326 84-116/329
Fax: (030) 326 84-276
E-Mail: Christine Goetz
