Geschichte Erzbistum
Erzbistum Berlin - Eine junge Diözese in langer Tradition
Harald Schwillus, Matthias Brühe
SADIFA MEDIA VERLAG, 2009, Format 21 x 29,7 cm, kartonierter Einband
Das Buch bietet eine Gesamtschau auf die Geschichte des Bistums Berlin.
Verfügbar nur in der Buchhandlung Sonnenhaus oder online beim Sadifa Verlag.
Wilhelm Weskamm Diasporaseelsorger in der SBZ/DDR
Thomas Thorak
Verlag Echter, 2009, Broschiert, 359 Seiten, ISBN-10: 3429030862, ISBN-13: 978-3429030865
Der Berliner Bischof Wilhelm Weskamm (1951-1956) spielte bisher bei der Aufarbeitung der Geschichte der katholischen Kirche in der DDR kaum eine Rolle. Sein Vorgänger (Kardinal Preysing) und sein Nachfolger (Kardinal Döpfner) waren und sind in der Bundesrepublik dagegen bekannt. Für die katholische Kirche in der DDR ist er jedoch von enormer Bedeutung, da er Lebensgrundlagen für diese Diasporakirche auf unterschiedlichen Ebenen schuf. Die Öffnung der Archive nach 1989 ermöglicht es nun, adäquate Antworten auf Fragen nach Leben und Werk diesen bedeutenden Bischofs zu geben.
Wichmann-Jahrbuch des Diözesangeschichtsvereins
N. F. 10, 48./49. Jahrgang (2008/2009)
hrsgg. von Michael Höhle, Heiligenstadt: Verlag F. W. Cordier 2009, 304 S., 16 Abb.,
ISBN: 978-3-939848-20-2
Zehn Aufsätze zur Kirchengeschichte des Erzbistums Berlin spannen den Bogen von Weihbischöfen in der spätmittelalterlichen Diözese Brandenburg bis zu den 1968er Protesten katholischer Studenten in der geteilten Stadt. Weitere Aufsätze behandeln die Funktion von Chorschranken in den mittelalterlichen Gotteshäusern und in Kirchen des Protestantismus, die Franziskaner in Frankfurt/Oder zwischen Universitätsgründung und Reformation samt ihrer Teilnahme reformatorischen Disputen, die unbeugsame Ausdauer der Gründerin der Grauen Schwester von der hl. Elisabeth sowie die Geschichte des Christian-Schreiber-Hauses in Alt Buchhorst als Wallfahrtsort. Der Schwerpunkt des Bandes liegt auf der Edition verschiedener Dokumente aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: der Chronik der Pfarrei Mariä Himmelfahrt 1923-1942 in Berlin-Charlottenburg, des Tagebuchs einer Pfarrhelferin während ihrer Gestapohaft 1941, den Haftaufzeichnungen von 1942/43 des Historikers Karl-Heinrich Schäfer und des kommentierten Notizbuchs von Bischofssekretär Schwerdtfeger aus dem Jahr 1945.
Wichmann Jahrbuch 2006/2007 Michael Höhle
Neue Folge 9, 46.-47. Jahrgang
Verlag F.W.Cordier Heiligenstadt, 2007, Kartoniert, 152 Seiten,
ISBN: 978-3-939848-07-7
Im Mittelpunkt des neu erschienenen Wichmann Jahrbuchs 2006/2007 stehen Persönlichkeiten, die in Beziehung zur Berliner Kirche wirkten:
Der Ermländer Fürstbischof Ignacy Krasicki, der aus einer Hamburger jüdischen Familie stammende Hermann Cohen, der Berliner Seelsorger Karl Pelz oder Petro Werhun, der 2001 seliggesprochen wurde.
Weitere Beiträge des Jahrbuchs sind der Geschichte des St. Otto-Heimes in Zinnowitz gewidmet, der Untergrundseelsorge französischer Priester und Laien in Berlin in den Jahren des Zweiten Weltkrieges, Frühdrucken in der Bibliothek der Oberkirche Cottbus, oder dem Bischöflichen Hilfswerk „Not in der Welt“, das von 1968 bis 1991 trotz mancher Schwierigkeiten mit Erfolg in der DDR Spenden für kirchliche Hilfsprojekte in der Dritten Welt sammelte.
75 Jahre Bistum Berlin - 20 Persönlichkeiten
Herausgegeben von Michael Höhle
(Wichmann-Jahrbuch des Diözesangeschichtsvereins Berlin Neue Folge 8, 44.-45. Jahrgang 2004/2005), Heiligenstadt: Verlag F. W. Cordier 2005, 240 S., 20 Abb., ISBN: 3-929413-92-2
Zur 75jährigen Wiederkehr der Gründung des Bistums Berlin erinnert der Diözesangeschichtsverein Berlin an zwanzig Persönlichkeiten, die das Leben im Bistum prägten: Männer und Frauen, Geistliche und Laien aus verschiedenen Lebensbereichen und in unterschiedlichen Berufen. Chronologisch geordnet, zeichnet der Band Porträts von Eduard Müller, Josef Baron, Carl Ulitzka, Maximilian Kaller, Josef Deitmer, Anna-Maria Tauscher, Lucia Rennefeld, Carl Sonnenschein, Christian Schreiber, Nicolaus Bares, Bernhard Lichtenberg, Alfons Maria Wachsmann, Wilhelm Weskamm, Paul Tkotsch, Johannes Zinke, Heinrich Krone, Johannes Pinsk, Gerhard Fischer, Marianne Pünder und Joseph Ahrens. Durch die Darstellung der Schicksale dieser zum Teil schon in Vergessenheit geratenen Christen ist eine anschauliche Bistumsgeschichte in Lebensbildern entstanden.
Glaube für die Zukunft -Spuren der Geschichte, Konturen des Lebens
75 Jahre Bistum Berlin
SERVI Verlag, Berlin 2005, Kartoniert, 192 Seiten, ISBN 3-933757-06-1
Dieser Bild- und Textband ist aus Anlass des 75-jährigen Bistumsjubiläums erschienen. Die Herausgeber, Dompfarrer Msgr. Alfons Kluck und Prof. Dr. Burkhard Sauermost, dokumentieren darin in Wort und Bild die Jubiläumsfeierlichkeiten und die Tage des Weltjugendtages in Berlin. Ergänzt wird der Band durch Hintergrundberichte, pastorale Perspektiven und Schlaglichter auf das Erzbistum Berlin.
Im Zeichen des Kreuzes. Dieter Hanky
Von den mittelalterlichen Bistümern zum Bistum Berlin. Ein Gang durch 2000 Jahre Kirchengeschichte.
Herausgeber: Erzbischöfliches Ordinariat Berlin - Seelsorgeamt/Pressestelle, Berlin 1998, SERVI, Medienverlag und Musikprojekt. ISBN 3-933757 00-2
Wie alt ist die Kirche in der Mark Brandenburg, in Pommern, in Berlin? Welches Erbe verwaltet sie heute? Der Autor Dieter Hanky versucht auf sehr interessante Weise diesen Fragen nachzugehen, ohne den Anspruch wissenschaftlicher oder historischer Vollständigkeit. Der Leser durchschreitet eine Spanne von tausend Jahren, in der das Wirken Gottes in der Geschichte ebenso deutlich wird, wie das Bemühen ungezählter engagierter Menschen in dieser Region. Haben wir Heutigen Grund auf die Geschichte stolz zu sein, können wir uns auf Lorbeeren ausruhen? Für beides gilt wohl ein Nein. Wer das Erbe verwaltet, muß es auch pflegen. Auch heute fordert diese Pflege den ganzen, auch missiona rischen Einsatz. Neue Aspekte und ungewohnte Sichtweisen machen dieses Werk zu einer unverzichtbaren Lektüre für alle Geschichtsinteressierten und es bietet gleichzeitig viele Möglichkeiten zum Nachschlagen und Erinnern.
Bistum Berlin. Hubert Bengsch
1000 Jahre christlicher Glaube zwischen Elbe und Oder
Stapp Verlag, Berlin 1985. ISBN 3-87776-422-3
„BISTUM BERLIN - Kirche zwischen Elbe und Oder" ist das Ergebnis einer mehrjährigen - nicht professionellen - Beschäftigung mit dem kirchlichen Leben in diesem Raum. Das Buch will als kirchengeschichtlicher Abriß in einer ersten umfassenden Überschau Ereignisse und Gestalten aus 1000 Jahren wechselreicher Kirchengeschichte im Gebiet der vorreformatorischen Bistümer Brandenburg, Havelberg, Lebus und Kammin sowie aus der Geschichte des 1930 auf dem Boden dieser früheren Diözesen errichteten Bistums Berlin aufzeigen. Trotz langer Perioden des äußeren Zerfalls, der inneren Verflachung, der Unterdrückung und Verfolgung ist das katholische Glaubensleben zwischen Elbe und Oder nie völlig erloschen. Nach Jahrhunderten des Niedergangs hat es sich wieder neu entfaltet, wenn auch bis zur Stunde stets bedrängt und von Schicksalsschlägen begleitet.
Gelebter Glaube. Wolfgang Knauft
Das Ende des Zweiten Weltkrieges im Bistum Berlin
Herausgeber: Erzbischöfliches Ordinariat Berlin
Prälat Wolfgang Knauft hat Notizen und Berichte aus Chroniken von Pfarreien und caritativen Einrichtungen des Bistum Berlin gesammelt. Die Aufzeichnungen belegen, wie Menschen durch den Glauben in Gott Halt fanden; die bewahrende Kraft des Gebetes erlebten; in verzweifelten Situationen die Hoffnung nicht verloren; selbst in bitterster Not zur Tat der Liebe fähig waren; in der Bedrohung tapfer blieben. Mit einem Wort: wie der Glaube gelebt wurde und Gott Menschen auch am Ort der mörderischen Verwüstung nahe war.
Zwischen Fabriken, Kapellen und KZ. Wolfgang Knauft
272 S. mit zahlreichen Abbildungen
Verlag F.W. Cordier 2005, ISBN 3-929413-93-0
Rund 80.000 französische Zwangsarbeiter wurden in den letzten Kriegsjahren im Großraum Berlin eingesetzt. Die Kirche Frankreichs wagte ein beispielloses geistliches Abenteuer. Sie schickte für ihre Landsleute drei als Arbeiter getarnte Seelsorger in die damalige Reichshauptstadt. Die jungen Geistlichen bauten in ihrer Freizeit im ganzen Stadtgebiet, gestützt auf zahlreiche engagierte Laien, die Action Catholique auf. Sie hielten u.a. heimliche Gottesdienste in Lagern, abgelegenen Kapellen und Wäldern des Umlandes. Die Gestapo sah in dieser Untergrundseelsorge eine "staatsfeindliche" Tätigkeit und verhaftete im Sommer 1944 nacheinander 17 Franzosen. Fünf von ihnen, darunter der Geistliche Leiter, kamen im KZ ums Leben.
Die Überlebenden der Berliner Action Catholique haben nach dem Zweiten Weltkrieg für die deutsch-französische Versöhnung wegweisende Impulse gegeben.
Dieses jahrzehntelang im Bistum Berlin vergessene Kapitel des NS-Kirchenkampfes wird jetzt erstmalig auf der Grundlage von Erlebnisberichten sowie von Dokumenten und Zeugnissen aus französischen und deutschen Archiven umfassend beleuchtet.
Christen im Widerstand. Wolfgang Knauft
Der 20. Juli im Bistum Berlin
Herausgeber: Bischöfliches Ordinariat Berlin
Der 20. Juli 1944 war mehr als ein politischer Staatsstreich. Viele Verschwörer wollten als katholische und evangelische Christen das Nachkriegs-Deutschland auf einem christlichen Fundament wiederaufbauen. Dazu zählten auch katholische Laien aus dem Bistum Berlin, aber auch der
damalige Bischof von Preysing, der sich unter seinen Mitbischöfen den Männern des Widerstandes am weitesten genähert hat. Faktisch gehörte der Berliner Oberhirte sogar zum erweiterten Kreisauer Kreis, an dessen Überlegungen er bis in textliche Formulierungen hinein beteiligt war.
Katholische Straßennamen im Erzbistum Berlin.
Mathias Brühe / Dieter Hanky
Spuren katholischer Vergangenhaeit und Gegenwart in den Straßennamen in Stadt und Land.
Herausgeber: Erzbischöfliches Ordinariat Berlin
Die hier gesammelten "Katholischen Straßenamen" weisen auf katholische Persönlichkeiten, Bauten, Einrichtungen und Ereignisse hin. Eine solche Zusammenstellung ist bisher nirgendwo erfolgt und sie ist sinnvoll angesichts der besonderen Situation im Erzbistum Berlin, da viele Gemeinden fusionieren und so Erinnerungen an bestimmte Zusammenhänge nachlassen.
Buchandlungen mit christlicher Literatur
Buchhandlung Sonnenhaus
Oranienburger Str. 32
10117 Berlin
Tel.: 030-280 985 23
Fax: 030-280 985 24
sonnenhaus(ät)gmx.de
www.buchhandlung-sonnenhaus.de
Klosterladen im Karmel Maria Regina Martyrum
Heckerdamm 232
13627 Berlin
Tel.: (030) 364 117-20
klosterladen-berlin(ät)t-online.de
http://www.karmel-berlin.de/klosterladen/index.html
