Pressemeldung

Erzbistum Berlin ruft zum Gespräch über Pille danach auf

02. Februar 2013 Stefan Förner
Pressesprecher

Die Diskussion um die so genannte "Pille danach" hat in den vergangenen Tagen bundesweit für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Frauen, die Opfer von Vergewaltigungen wurden, werden in katholischen Krankenhäusern des Erzbistums Berlin über alle Möglichkeiten der Hilfe, so auch die "Pille danach" informiert und aufgeklärt. Wenn es neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Wirkungsweisen der "Pille danach" gibt, dann ist es notwendig und wichtig, dass sich die Kirche bundesweit damit auseinandersetzt. Kardinal Woelki stellte fest: "Das Erzbistum Berlin wird sich intensiv an dieser Debatte beteiligen. Unsere Krankenhäuser und Ärzte brauchen Orientierung, wie sie in Zukunft Frauen in dieser Situation unterstützen können - auch was den Einsatz von bestimmten Formen der Pille danach angeht."

Frauen, die einem Sexualdelikt zum Opfer gefallen sind, bekommen in katholischen Krankenhäusern jede notwendige medizinische und pflegerische Hilfe und eine umfassende Aufklärung. Dies beinhaltet auch die uneingeschränkte  Kooperation im Hinblick auf die Spurensicherung. Auch langfristig stehen die Kirche und ihre Caritas den Frauen mit ihren psychosozialen und seelsorglichen Angeboten bei.