Pressemeldung

Katholische Kirche beteiligt sich am Programm von Radio Paradiso

27. März 2013 Stefan Förner
Pressesprecher

Das Erzbistum Berlin wird sich künftig am Berliner Radiosender Paradiso mit einem eigenen Sendeplatz redaktionell beteiligen. Jeweils an Sonn- und Feiertagen um 12 Uhr wird eine einstündige Magazinsendung „Paradiso-Kirchplatz“ mit Beiträgen aus dem Leben der katholischen Gemeinden zu hören sein. Gestartet wird am Ostersonntag.

„Es geht uns darum, den Hörerinnen und Hörern aus Berlin und Brandenburg Religion und Kirche in einladender Weise zu präsentieren“, betont der diözesane Rundfunkbeauftragte, Joachim Opahle. Er verstehe die Sendung „als Stärkung der Sonntagskultur“ und zugleich „als Bereicherung für das soziale und spirituelle Leben in Stadt und Land“. Die Beiträge seien ökumenisch offen und setzten auf interkulturelle Verständigung.

Radio Paradiso Geschäftsführer Bernd Merz freut sich über das katholische Engagement: „Diese Verstärkung unseres inhaltlichen Profils im Blick auf Glauben und Kirche ist ideal. Und aus Erfahrung weiß ich, dass wir in den Medien immer dann besser sind, wenn wir evangelisch und katholisch eng zusammenarbeiten. Und ich bin mir sicher, dass auch unsere Hörerinnen und Hörer das zu schätzen wissen.“

Bereits in der Gründungsphase des mehrheitlich von evangelischen Einrichtungen betriebenen Radiosenders Mitte der 90erJahre hatte die katholische Kirche mit Radio Paradiso zusammengearbeitet. Die Finanzkrise und Sanierung des Erzbistums Berlin beendete jedoch im Jahr 2003 das Engagement im Privatfunk.