Pressemeldung

Erzbistum Berlin trauert um Prälat Ronald RotherUpdate: Spenden statt Kränze

17. Dezember 2017 Stefan Förner
Pressesprecher

* 26. Dezember 1943

+ 17. Dezember 2017

Am Sonntag, 17. Dezember 2017, verstarb der ehem. Generalvikar des Erzbistums Berlin und ehem. Dompropst des Metropolitankapitels bei St. Hedwig, Prälat Ronald Rother, im 74. Lebensjahr.

In die Zeit von Ronald Rother als Generalvikar fiel die Umsetzung der Sanierungsbeschlüsse. Als Dompropst war er zuständig für die Planungen zur Sanierung und Umgestaltung der St. Hedwigs-Kathedrale.

Im Sinne des Verstorbenen kann unter dem Stichwort
„Beerdigung Prälat Rother“ für sein Anliegen der Umgestaltung der St. Hedwigs-Kathedrale gespendet werden auf folgendes Konto:

Erzbistum Berlin – Sonderkonto St. Hedwigs-Kathedrale

IBAN: DE89 3706 0193 6004 4001 76 BIC: GENODED1PAX bei der Pax-Bank eG

 

Das Requiem für Prälat Ronald Rother wird am Freitag, 22. Dezember 2017, 10.00 Uhr, in der St. Hedwigs-Kathedrale gefeiert.

Im Anschluss – gegen 12.15 Uhr – findet die Beisetzung auf dem Domfriedhof St. Hedwig, Ollenhauerstr. 25, 13403 Berlin-Reinickendorf, statt. Busse stehen zur Verfügung.

 

Ronald Rother wurde am 26. Dezember 1943 in Berlin-Neukölln geboren und am 18. Februar 1978 von Alfred Kardinal Bengsch in St. Paulus zum Priester geweiht. Er war von 1978 bis 1980 Kaplan in St. Christophorus, Berlin-Neukölln und von 1980 bis 1984 in St. Ludwig, Berlin-Wilmersdorf. Ab 1984 leitete er das Bischöfliche Amt für Jugendseelsorge und war Diözesanjugendseelsorger für Berlin-West. Dazu bekam er den Titel Pfarrer verliehen und war von 1984 bis 1985 Subsidiar in St. Bonifatius, Berlin-Kreuzberg. Von Mai 1985 bis Januar 1986 half er in St. Ludwig Berlin-Wilmersdorf bis zur Ernennung eines neuen Kaplans aus. Ab Januar 1988 übernahm Ronald Rother die Administration der Kuratie Mariä Himmelfahrt, Berlin-Kladow, die am 01. Februar 1989 zur Pfarrei erhoben wurde. Am 01. März 1990 wurde er dort als Pfarrer investiert.

1995 wurde er Pfarrer von Heilig Kreuz, Frankfurt (Oder) und Christus König, Golzow , sowie ab 1999 Dekan des Dekanats Fürstenwalde. Von 1995 bis 2004 war er zusätzlich Gefängnisseelsorger der Justizvollzugsanstalt, Frankfurt (Oder).

Im Juli 2004 berief ihn Georg Kardinal Sterzinsky in das Amt des Generalvikars des Erzbistums Berlin. Von November 2004 bis November 2014 war er Diözesanökonom des Erzbistums Berlin.

Prälat Rother wurde am 10. März 2005 Prälat und am Fest der hl. Hedwig, am16. Oktober 2005, residierender Domkapitular.

In der Zeit der Vakanz vom 01. März 2011 bis zum 26. August 2011 war er Ständiger Stellvertreter des Diözesanadministrators.

Erzbischof Woelki ernannte ihn vom 27. August 2011 bis zum 29. Februar 2012 zu seinem Generalvikar.

Von Oktober 2011 bis November 2017 war er Bevollmächtigter des Vorsitzenden des Vorstandes des St. Hedwig-Krankenhauses, Berlin.

Vom 1. März 2012 bis zum 30. Juni 2016 war er Propst des Metropolitankapitels bei St. Hedwig.

Am 30. Juni 2016 trat er aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand.