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Gott der Herr hat am 21. Januar 2012 spätabends im St. Gertraudenkrankenhaus in Berlin seinen treuen Diener, den

Pfarrer i.R. Clemens Wurm

im Alter von 88 Jahren und im 65. Jahr seines priesterlichen Lebens in die ewige Herrlichkeit abberufen.

Gemäß dem Wunsch des Verstorbenen wird der Tote am Montag, dem 30. Januar, von 15 Uhr an in seiner früheren Pfarrkirche St. Joseph, Rudow, aufgebahrt; um 18 Uhr wird dort an seinem Sarg die hl. Messe gefeiert.

Am Begräbnistag, am Mittwoch, dem 01.02., wird Herr Erzbischof Dr. Rainer Maria Woelki um 11.00 Uhr in der Abteikirche in Alexanderdorf 15838 Am Mellensee, OT Kummersdorf-Alexanderdorf, Klosterstr. 1, das Requiem für Pfarrer Clemens Wurm feiern.

Anschließend erfolgt die Beerdigung auf dem Friedhof in 15838 Am Mellensee OT Kummersdorf-Alexanderdorf, L 70 (Klosterstr./Lüdersdorfer Str.)

Von Rudow aus werden Sonder-Busse nach Alexanderdorf (und nach dem Imbiss zurück) fahren, für die aber Anmeldung in Rudow nötig ist.

Clemens Wurm wurde am 21.08.1923 in Berlin-Kreuzberg geboren und wuchs in der St. Bo­ni­fatiusgemeinde auf. Seine katholischen Eltern, die Mutter war Konvertitin, pflegten guten Kontakt zur Gemeinde. Von frühester Kindheit an hatte er den Priesterberuf als sein großes Ziel erwählt und ging zielstrebig darauf zu. Ein besonderer Förderer war für ihn der Groß­onkel, der Pfarrer (Benefi­ziat) in Weichs war, bei dem er mit seinem Bruder Norbert oft die Schul­ferien verbrachte und der ihm Gymnasium und Studium mitfinanzierte. Da Clemens zunächst die französische Staats­bürger­schaft hatte, blieb ihm der Dienst in der Wehrmacht erspart. Nach dem Abitur am Gymnasium „Graues Kloster“ konnte er das Theologiestudium in Breslau beginnen, wobei ihm die ärztliche Untersuchung fast den Zugang verbaute. Die fortschreitenden Kriegser­eig­nisse führten dazu, dass Clemens als Nicht-Deutscher 1945 das Studium in Breslau abbrechen musste, wenige Zeit später mussten damals wegen der nahen­den Front alle Menschen Breslau verlassen, jedoch dann auf abenteuerliche Weise, seine Kom­mi­li­tonen zu Fuß. Pfarrer Waliczek in St. Boni­fatius beschäftigte den nach Berlin zurück­gekehrten Studenten über das Kriegsende als Hilfsreligionslehrer. Schon im Herbst 1945 konnte Clemens Wurm in Fulda sein Studium fortsetzen. Als der Groß­onkel in Ober­bayern 1947 sein goldenes Jubiläum be­ging, hatte er die Freude, dass Clemens nun schon als Sub­diakon beim Levitenamt mitwirken konnte.

Nachdem Clemens Wurm die hl. Weihen bis zur Diakonenweihe im Fuldaer Dom empfangen hatte, wurde er am 21.12.1947 in der Neuköllner Pfarrkirche St. Clara zusammen mit 4 ande­ren Diakonen durch Bischof Heinrich Wienken zum Priester geweiht. Seine erste Kaplans­stelle war in St. Karl Borromäus am Grunewald, von dort wurde er 1952 an die Pfarrei St. Franziskus in Staaken versetzt und erlebte die fortschreitende Teilung der Stadt, die sich in der Pfarrei auswirkte. Mit solcher Teilung war er ab 1957 auch als Kaplan in St. Sebastian am Wedding konfron­tiert; die Pfarrei reichte nach Berlin-Mitte hinüber. Die vierte Kaplansstelle führte ihn 1961 nach Salvator in Lichtenrade, wo nun am Stadtrand die Mauer stand.

Im Advent des Konzilsjahres 1964 wurde Clemens Wurm Pfarrer von St. Joseph, Berlin-Rudow, eine sehr stark wachsende Gemeinde mit großen Kinderzahlen. Hier küm­mer­te er sich um die Er­richtung des Gemeindezentrums, baute die Kirche (Einweihung 1966) anstelle der Notkapelle. Aber auch der inne­re Aufbau der Gemeinde war ihm wichtig: seine er­füll­teste Zeit. Als beim Papstbe­such 1980 in Fulda die deutschen (Erz-)Bistümer durch Konze­le­branten repräsentiert werden sollten, wurde Pfarrer Wurm als Konzelebrant des Bistums Berlin entsandt, ein persönlicher Höhepunkt. Aber nicht durch spektakuläre Auftritte, sondern durch stillen, seelsorglichen Eifer zeichnete er sich aus, ent­sprechend seinem großen Vorbild, dem hl. Pfarrer von Ars. Auch hatte er zeitlebens eine besondere Wertschätzung für Ordens­schwestern. Dass er es auch hier im Süden Neuköllns mit der geteilten Wirklichkeit von West und Ost zu tun hatte, wurde erst zum Zeit­punkt des Mauerfalles 1989 richtig existentiell: Ist er nun als Pfarrer von St. Joseph, Rudow, gemäß der eins­ti­gen Um­schrei­bung der Pfarrgrenzen auch zuständig für Schönefeld, Wass­mannsdorf, Selchow, Diepen­see und Rot­berg? – 1992 war dann für ihn eine Operation an den Herz­klappen ein großes Risiko, führte aber glücklicherweise zur Stabi­lisierung. Zu dieser Zeit erhielt er einen Kaplan, denn seine Gesundheit war auch ander­weitig zu­neh­mend angegriffen. Als er dann zum September 1996 gesundheits­be­dingt die Pfarrei nach 32 Jahren auf­gab, bot er – formell im Ruhestand – seine priester­liche Tätigkeit noch den Benediktine­rin­nen in der Abtei St. Gertrud in Alexanderdorf an und war bei ihnen bis Ende 2004 mit spiri­tu­ellem und liturgischem Gleich­klang tätig. Hier fand er auch schnell Freude am guten Kontakt mit den priesterlichen Mitbrüdern im Konvent.

Von da an konnte er keine seelsorglichen Daueraufgaben mehr übernehmen, sondern zog zu­nächst ins neue Seniorenheim St. Michael in Berlin-Bohnsdorf um, fand aber dann im Karl-Steeb-Heim sein letztes Zuhause, das nach seinem Empfinden seiner priesterlichen Ausrich­tung noch mehr ent­sprach und wo er auch alte Bekannte wiedertraf. Durch mehrere Jahre prägte er hier die Hausatmosphäre in guter Weise mit. Sein mehr und mehr hinfälliger Gesundheits­zu­stand engte seine Lebensqualität sehr ein. Schließ­lich musste er wegen lebens­bedrohlichem Nie­ren­versagen ins St. Gertrauden-Krankenhaus, wo er noch­mals die Kranken­salbung emp­fing und schließ­lich nach wenigen leidvollen Tagen, an denen er nicht mehr reden konnte, sein Leben in die Hände des Schöpfers zurückgab. Sein Bruder, zeitlebens in gegen­seitiger Hilfsbereitschaft gut mit ihm ver­bunden, besuchte ihn nun täg­lich, um sein Sterben zu be­gleiten.

Zwei neue BONI-Busse für das Erzbistum Berlin

Zwei neue BONI-Busse fahren künftig im Erzbistum Berlin. Vertreter der katholischen Kirchengemeinde Stella Maris in Zinnowitz sowie der katholischen Grundschule St. Hedwig in Petershagen nahmen am 29. September 2011 die neuen raps-gelben Fahrzeuge in der Zentrale des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken in Paderborn in Empfang. Das katholische Diasporahilfswerk trägt zwei Drittel der Anschaffungskosten, rund 19.000 Euro. Das Bonifatiuswerk unterstützt mit Spendenmitteln Katholiken, die in einer extremen Minderheitensituation ihren Glauben leben.

Der VW-Transporter kommt in der Kirchengemeinde bei Fahrten zum Gottesdienst und bei der Kinder- und Jugendarbeit zum Einsatz. Durch ihn wird vieles erst im Gemeindeleben möglich. In Petershagen werden mit dem Fahrzeug Kinder zur katholischen Grundschule gebracht. „Die BONI-Busse bringen die Menschen in der Diaspora zusammen. Sie helfen mit, dass Gemeinschaft im Glauben dort entstehen kann, wo katholische Gläubige vereinzelt und verstreut über weite Entfernungen leben - ganz nach dem Motto: Keiner soll alleine glauben“, sagte der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken, Monsignore Georg Austen.

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Wort der deutschen Bischöfe an die Gemeinden (März 2011)

Im Heute glauben

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Klimaschutzplan des Erzbistums Berlin

Schöpfung bewahren – jetzt handeln und Energie sparen

Vorgestellt bei der Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken im Erzbistum Berlin
am Samstag, dem 24. April 2010 in Fankfurt/Oder

Download des Klimaschutzplans

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Internetpräsenz (Arbeitshilfe der DBK 234)

Viele Kirchengemeinden, aber auch kirchliche Vereinigungen und Verbände haben mittlerweile ihre eigene Website. Die Arbeitshilfe geht auf Rechtsprobleme ein, die im Zusammenhang mit der Gestaltung und Freischaltung von Internetseiten auftreten können. Sie soll den Blick für Sachverhalte schärfen, die rechtlich problematisch werden können wie Namensrecht, Urheberrecht, Presserecht, Haftungsfragen, Datenschutz sowie Fragen des einstweiligen Rechtsschutzes. Die Arbeitshilfe bietet eine gute Basis für das Gespräch mit dem zuständigen Ordinariat/Generalvikariat oder eine anwaltliche Beratung.

Die neuen Arbeitshilfen können unter Schriften/Arbeitshilfen bestellt und heruntergeladen werden.

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Außerhalb des Bistums

Leipzig bittet um Mithilfe

Mitten in der Stadt Leipzig entsteht in den nächsten Jahren eine neue katholische Kirche! Bis heute ist Leipzig die einzige deutsche Großstadt, die ohne eine katholische Kirche im Zentrum ist. Ohne weitere Spenden und Zuwendungen kann die neue Kirche nicht entstehen. Ein kurzer Film über unsere Gemeinde, die den Bauplatz der neuen Kirche fröhlich in Besitz nimmt, ist bei Youtube zu sehen ...

Kontakt für Rückfragen: neubau­(ät)propstei-leipzig.de

Mehr Informationen zum Vorhaben finden Sie hier: www.propstei-leipzig.de