Ökumenischer Kreuzweg-KirchgangAUSHALTEN – DURCHHALTEN – GEHALTEN WERDEN
Am Montag den 02. April 2012 begann um 17.00 Uhr in der Katholischen Kirche Hl. Familie in Berlin-Prenzlauer Berg der diesjährige Ökumenische Kreuzweg-Kirchgang. Rund 100 Frauen und ein paar Männer waren der Einladung gefolgt. Vorbereitet wurde dieser bewegte Abend von Frauen der kfd Berlin in Zusammenarbeit mit Frauen aus der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord, Frauen der katholischen Pfarrgemeinde Hl. Familie, des Ökumenischen Frauenzentrums Evas Arche, der AG Ordensfrauen sowie weiteren engagierten Unterstützerinnen.
Weitere Station des Weges waren die Kirche im Hof des St. Josefsheims in der Pappelallee, die Christusstatue an der Gethsemane-Kirche in der Greifenhagener Strasse und die Paul-Gerhardt-Kirche in der Wisbyer Strasse. Hier endete der Kreuzweg-Kirchgang und anschließend waren alle eingeladen bei Tee und Broten zum Austausch zu verweilen.

Ökumenischer Frauengottesdienst am Internationalen Frauentag 2012
„Leidenschaftlich. Frauenblicke auf die Passion“
Den Internationalen Frauentag am 8. März begehen Frauen verschiedener Kirchen in Berlin und Brandenburg schon seit vielen Jahren mit einem Ökumenischen Frauengottesdienst. In diesem Jahr stand dabei ein zentrales Thema des christlichen Glaubens im Mittelpunkt, die Fastenzeit, in der an die Leiden Jesu Christi erinnert wird.
Unter der Überschrift „Leidenschaftlich. Frauenblicke auf die Passion“ luden die Evangelische Frauenarbeit der EKBO, die katholische Frauenseelsorge, das Ökumenische Frauenzentrum Evas Arche e.V. und weitere christliche Frauenverbände in die evangelische Adventkirche in Prenzlauer Berg ein. Es versammelten sich um die 80 Frauen an diesem Abend.
Die Vorbereitungsgruppe des Gottesdienstes hatte sich an dem neu erschienenen Buch „Leidenschaftlich. Sieben Wochen das Leben vertiefen“ orientiert, in dem evangelische Theologinnen aus ganz Deutschland aus feministischer Perspektive auf biblische Passionsgeschichten und Passionstheologie schauen und Impulse zur Fastenzeit für Frauen geben. Die Autorinnen wenden sich gegen Leidensverherrlichung. Insbesondere wollen sie Jesu Tod am Kreuz nicht als Aufforderung verstanden wissen, dass Frauen sich aufopfern sollen.
Einen einheitlichen Blick von Frauen auf Leiden und auf die Passion Jesu gibt es jedoch nicht. Deshalb wurde in diesem Gottesdienst nicht eine Predigt mit einer bestimmten Auslegung gehalten, sondern Frauen aus verschiedenen Konfessionen erschlossen mit ihren Voten neue Perspektiven des Themas.
Am Anschluss an den Gottesdienst wurde Tee und einem Imbiss sich noch ausgetauscht. Die Neutestamentlerin Dr. Judith Hartenstein referierte zu Kreuzestheologien im Neuen Testament.
Impressionen vom Frauengottesdienst am 8. März 2011:
Weltgebetstag 2011
Das Titelbild des Weltgebetstages 2011 aus Chile wurde in der Kunsthandwerkgemeinschaft von Copiulemu hergestellt (Stickerin: Norma Ulloa). Die Gemeinschaft wurde 1974 gegründet und liegt in dem chilenischen Dorf Copiulemu, nahe der Stadt Concepción. Hier erlernen Frauen die traditionelle Art des Stickhandwerkes und sorgen so dafür, dass kostbare Traditionen weiterleben. Auf dem Wandteppich sieht man Szenen aus dem Markusevangelium in einer Umgebung dargestellt, die für das ländliche Chile typisch ist.
1. Frauenempfang im Erzbistum Berlin
Am 19. März jährt es sich zum 100. Mal, dass Frauen für Gerechtigkeit und Frieden auf die Straßen gegangen sind. Ihnen ging es um das Wahlrecht von Frauen, nicht nur in politischen Belangen sondern auch für die Möglichkeit einer Ausbildung oder eines Studienplatzes.
Es ist noch nicht lange her, dass Frauen ihre Ehemänner um die Einwilligung bitten mussten, dass Sie einem Beruf und damit auch einer Erwerbsarbeit nachgehen können.
Das alles sind Errungenschaften der Frauen, die dafür gekämpft haben. Uns erscheinen sie heute selbstverständlich.
Festgelegt wurde der Internationale Frauentag auf den 8. März, an dem feiern wir ihn auch heute noch. Anlässlich dieses frauengeschichtlichen Jubiläums fand ein Frauenempfang in den Räumen des Kathedralforums statt.
Eingeladen waren die Frauen des Erzbistums Berlin und Frauen aus der breiten Ökumene, aber auch aus Politik und Wissenschaft.
130 Frauen sind dieser Einladung gefolgt. Es war ein lustvolles Fest. Es wurde an die Meilensteine erinnert, die Frauen geschaffen haben in Bezug auf die Gleichberechtigung von Frauen aber auch Wünsche und Visionen wurden ausgetauscht.
Im Mittelpunkt stand der Dank an die vielen Frauen, die sich einsetzen in Kirche und Gesellschaft. Das wurde gefeiert bei Musik und im frohen Beisammensein.
Als die neue Frauenreferentin im Erzbistum Berlin kann ich sagen, es war ein recht gelungenes Ereignis für die Frauen und für mich.
Gespannt kann ich sein, wie wir gemeinsam anknüpfen an das Netzwerk, welches an diesem Abend begonnen wurde.
Astrid Herrmann
Fotos: Christine Kölbl

























