Die Taufe Ihres Kindes wird zu einem Thema, weil ...
- Sie den Segen Gottes für Ihr Kind wünschen und ein Fest der Geburt feiern wollen
- Sie den Glauben, der für Sie wichtig ist, auch Ihrem Kind weitergeben wollen
- Sie im Hinblick auf Ihr Kind fragen, was das Leben trägt und ihm Sinn gibt
- Sie wünschen, dass Ihr Kind in die Gemeinschaft der Kirche hineinwächst
- Sie durch Ihre Rolle als Mutter, als Vater erinnert werden an Ihre eigene religiöse Erziehung und einen neuen Anfang mit der Kirche wagen wollen
- Sie merken, dass Großeltern und Verwandte die Taufe für selbstverständlich halten.
Diese und andere Motive können bei der Frage nach der Taufe Ihres Kindes eine Rolle spielen. Es ist wichtig, dass Sie sich über Ihre Gründe Klarheit verschaffen.
Lebenszeichen Taufe
Im Sakrament der Taufe wird ein Mensch neu geboren, er wird „Kind Gottes“, als
Kind Gottes ist er für das ewige Leben bestimmt. Die Taufe befreit von der Macht
des Bösen. Gott schenkt in der Taufe ein neues Leben in der Freundschaft mit Jesus
Christus. Getaufte gehören zu einer großen Gemeinschaft von Glaubenden, zur
Kirche.
Ihr Kind ist geboren
Ihr Kind ist zur Welt gekommen. Es hat seinen Lebensweg begonnen und Ihr Leben verändert. Sie sind stolz und glücklich. Es ist wie ein Wunder - es ist ein Wunder!
Ein neuer, ganz einmaliger Mensch ist da; er ist zu sehen, zu spüren, zu hören, zu riechen.
Ihr Kind ist auf Sie angewiesen. Als Mutter und Vater begleiten Sie Ihr Kind, Sie geben ihm Halt und Orientierung, Sie schützen Ihr Kind, nehmen es an die Hand und wissen
gleichzeitig, dass Sie sein Leben nicht in der Hand haben. Gerade in den ersten Lebensjahren treffen Sie viele Entscheidungen für Ihr Kind. Das Gute, das Sie in Ihrem Leben erfahren haben, wollen Sie weitergeben. Sie werden auch entscheiden, ob Sie für Ihr Kind die Taufe wünschen.
Einladung
Als Eltern erziehen Sie ihr Kind im Glauben und vermitteln ihm als Erste die Liebe Gottes zu den Menschen. Sie beten mit Ihrem Kind und helfen ihm, seinen Platz in der Gemeinschaft der Kirche zu finden. Auch wenn ein Elternteil nicht katholisch ist wird von ihm erwartet, dass er dafür sorgt oder wenigstens zulässt, dass das Kind im Glauben erzogen wird.
Als Paten begleiten Sie ihr Patenkind auf seinem Lebensweg und führen es zu einem Leben in der Gemeinschaft der Kirche heran. Einer der Paten muss deshalb der katholischen Kirche angehören.
Als Eltern und Paten stehen Sie in ihrer Aufgabe, das Kind religiös zu erziehen, nicht allein. Sie erfahren durch die Gemeinde Unterstützung und Begleitung und sind eingeladen, an ihren Gottesdiensten und Veranstaltungen teilzunehmen.
Ihre Pfarrgemeinde lädt Sie zu einem Taufgespräch mit dem Pfarrer ein. Dabei können Sie Ihre Fragen klären und die Feier der Taufe besprechen.
Kontakt und weitere Informationen
Erzbischöfliches Ordinariat Berlin -Dezernat II Seelsorge-
Postfach 04 04 06
10062 Berlin
Tel.: (030) 326 84-526
E-Mail: Kategoriale Seelsorge
