17. Ökumenischer Umweltpreis 2015

Gottes Erde - zum Wohnen gemacht

Ökumenischer Umweltpreis

Seit 1999 vergeben die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) und das katholische Erzbistum Berlin jährlich den Ökumenischen Umweltpreis. Seit 2013 wird die Auszeichnung gemeinsam von allen Mitgliedskirchen des Ökumenischen Rates Berlin-Brandenburg (ÖRBB) verliehen.

Gewinner im Jahr 2015

1. Preis (1.000 €): Evangelische Kirchengemeinde Berlin Kaulsdorf mit dem Projekt:
    "Effiziente Etablierung eines Umweltmanagementsystems nach EMAS/Grüner Hahn"
    www.kirche-kaulsdorf.de     

2. Preis (600 €): Evangelische Kirchengemeinde Region Guben mit dem Projekt:
    "Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des denkmalgeschützten Pfarrhauses in  
    Atterwasch"
    www.kirche-guben.de

3. Preis (400 €): Klinik für seelische Gesundheit im Kindes- und Jugendalter im katholischen St. Joseph
    Krankenhaus Berlin Tempelhof mit dem pädagogisch-therapeutischen Projekt "Natur erleben  
    im Sinnesgarten"
    www.sjk.de/kliniken/klinik-fuer-seelische-gesundheit-im-kindes-Jugendalter

 

Die Idee

Der Ökumenische Umweltpreis will die Wahrnehmung unserer Verantwortung für die Schöpfung vertiefen und zu einem Handeln aus dieser Verantwortung im persönlichen und öffentlichen Leben ermuntern. Die christliche Botschaft verpflichtet uns, das Geschenk der Schöpfung Lebensraum für uns, alle Mitgeschöpfe und die zukünftigen Generationen zu bewahren. Ein sorgsamer und sparsamer Umgang mit den natürlichen und den nicht erneuerbaren Ressourcen gehört dazu.

Der Klimaschutz ist die größte Herausforderung, vor der die Menschheit und vor allem die Menschen in den reichen Staaten unserer Erde stehen. Viele kleine und große Schritte sind notwendig.

Der Preis

Der Preis ist wie folgt dotiert:
1. Preis: 1000 Euro
2. Preis: 600 Euro
3. Preis: 400 Euro

Die Preisverleihung

Die Preisverleihung findet am Tag der Schöpfung, Donnerstag, dem 1. Oktober 2015, 17.00 Uhr, im Dom St. Marien in Fürstenwalde/Spree statt. Die Verleihung nehmen die Vorsitzenden des ÖRBB, Pröpstin Friederike von Kirchbach (EKBO), und der stellv. Vorsitzende, Archimandrit Emmanuel Sfiatkos (Griech. - Orth. Kirche), vor.

Die Jury

setzt sich aus Personen zusammen, die von den Mitgliedskirchen des ÖRBB benannt werden. Sie kommen aus den verschiedenen Konfessionsfamilien (katholisch, evangelisch, orthodox, freikirchlich).

Bewerbung

Bewerben können sich alle Gruppen (wie z.B. Jugend- und Seniorengruppen, Verbände, Umweltkreise) und Einrichtungen (Gemeinden, Schulen, Kitas u. a.) aller Mitgliedskirchen des ÖRBB für Projekte und Aktionen, wie z. B. Einsparung von Energie, Wasser und anderen Ressourcen, umweltpädagogische Aktivitäten, Beteiligung am Agenda-21-Prozess, Aktivitäten zum Naturschutz, umweltverträgliche Maßnahmen in der Bewirtschaftung, im Büro oder im Familienalltag. Ein besonderes Anliegen sind Projekte zum Klimaschutz. Die Projekte sollen zum Zeitpunkt der Einreichung abgeschlossen sein oder sich in der Realisierungsphase befinden. 

Die Bewerbungsunterlagen sind mit einer Beschreibung von max. 5 Seiten, eventuellen Fotos und anderen Erläuterungen zu versehen und möglichst als pdf-Datei an post(ät)oerbb.de oder an Ökumenischer Rat Berlin-Brandenburg, Gierkeplatz 2-4, 10585 Berlin, www.oerbb.de bis zum 31. Juli 2015 einzureichen.

 

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Kontakt

Diözesanrat der Katholiken
im Erzbistum Berlin
Niederwallstr. 8-9
10117 Berlin
Tel.: (030) 32 684-206
Fax: (030) 32 684-203
E-Mail: dioezesanrat(ät)erzbistumberlin.de