Wo Glauben vor Ort Raum gewinnt

Berlin so gut wie vollständigFünf neue Pastorale Räume

29. November 2017 Alfred Herrmann

Die Pastoralen Räume in Berlin. Grafik: Alfred Herrmann

Die Findungsphase geht zu Ende. So wurden mittlerweile fünf weitere Pastorale Räume entschieden. Berlin hat nun ein neues katholisches Gesicht.

Mit den vier neuen Pastoralen Räumen Charlottenburg, Westend-Charlottenburg-Grunewald, Spandau-Süd und Berlin-Spandau/Falkensee/Dallgow-Döberitz haben die letzten Pfarreien Berlins die Findungsphase abgeschlossen. Bis auf Heilige Familie in Prenzlauer-Berg haben sich alle Berliner Pfarreien für einen Pastoralen Raum entschieden. In Brandenburg steht nun mit Brandenburg-Rathenow-Bad Belzig ein weiterer Pastoraler Raum vor der Entwicklungsphase. In den kommenden Wochen werden sich noch elf von 105 Pfarreien im Erzbistum für Pastorale Räume entscheiden.

Zweimal Charlottenburg, zweimal Spandau

Der neue Pastorale Raum Berlin-Charlottenburg umfasst die Pfarreien Herz Jesu, St. Kamillus sowie das Charlottenburger Gebiet rund um Maria Regina Martyrum. Rund 11.000 katholische Christen leben in dem Pastoralen Raum in dem auch die französischsprachige Gemeinde beheimatet ist.
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Ein weiterer Teil Charlottenburgs findet sich im neuen Pastoralen Raum Berlin Westend-Charlottenburg-Grunewald. Er umfasst das Gebiet der drei Pfarreien St. Canisius, Heilig Geist
und St. Karl Borromäus mit ihren rund 12.700 Katholiken. Die Philippinische wie auch die Chaldäische Gemeinde sind dort verortet sowie sechs Ordens- und geistliche Gemeinschaften.
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Im Pastoralen Raum Berlin Spandau-Süd wirken künftig die Pfarreien St. Markus in Berlin-Spandau, St. Wilhelm in Berlin-Wilhelmstadt sowie Mariä Himmelfahrt in Berlin-Kladow zusammen. 14.600 katholische Christen leben in dem weitreichen Pastoralen Raum.
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Über die Stadtgrenze hinaus

Mit Berlin-Spandau/Falkensee/Dallgow-Döberitz ragt ein weiterer Pastoraler Raum über die Stadtgrenze Berlin hinaus ins angrenzende Brandenburg. Die Pfarreien St. Joseph in Berlin-Siemensstadt – allerdings ohne das Charlottenburger Territorium um Maria Regina Martyrum –, Maria, Hilfe der Christen in Berlin-Spandau, St. Konrad von Parzham in Falkensee sowie die Gemeinde St. Johannes d. Täufer in Dallgow-Döberitz, die bislang zur Pfarrei St. Marien in Brieselang gehörte, haben in diesem Raum zusammengefunden.
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Der neue Pastorale Raum Brandenburg/Rathenow/Bad Belzig verbindet drei Pfarreien an der südwestlichen Grenze des Erzbistums. Mit Heilige Dreifaltigkeit in Brandenburg, St. Georg in Rathenow und St. Bonifatius in Bad Belzig verbinden sich rund 4.250 katholische Christen, die in zehn Kirchen und Kapellen gemeinsam Gottesdienst feiern.
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