Gesprächsführung mit Kindern – wie das Recht auf Hilfe eingelöst werden kann

Ein Credo der Präventionsarbeit gegen sexualisierte Gewalt lautet: Kinder haben ein Recht auf
Hilfe. Mädchen und Jungen werden ermutigt, Vertrauenspersonen anzusprechen, wenn sie
sexuelle Gewalt erleben. Aber für die meisten betroffenen Mädchen und Jungen ist das ein
großer, für viele ein zu großer Schritt – zu wirkmächtig sind das Schweigegebot und die Ängste
vor den Folgen einer Aufdeckung. Um Kinder und Jugendliche mit diesen Anforderungen nicht
allein zu lassen, ist es wichtig, ihnen als Lehrkraft, pädagogische oder pastorale Fachkraft die
eigene Bereitschaft als Vertrauensperson zu signalisieren.

In der Fortbildung wollen wir uns mit der Frage beschäftigen, welche Brücken man Kindern
bauen kann, damit sie über ihre belastenden Erfahrungen sprechen. Wie gelingt es, aktiv auf
Kinder, um die man sich Sorgen macht, zuzugehen? Wie vermeidet man, Kinder dabei unter
Druck zu setzen? Und was, wenn man sich täuscht und dem Kind gar nichts fehlt?

Die Angst, etwas falsch zu machen, hält viele Fachkräfte von diesem Zugehen auf Kinder ab.
Aber schlimmer als etwas falsch zu machen, ist es, nichts zu machen. Deshalb wollen wir uns -
ausgehend von der Dynamik, in der sich Mädchen und Jungen befinden, wenn sie sexuelle
Gewalt erfahren - in Rollenspielen zur Gesprächsführung behutsam unseren eigenen
Möglichkeiten annähern.

Die Fortbildung ist ein Vertiefungsangebot im Rahmen der Präventionsarbeit im Erzbistum
Berlin. Vorausgesetzt wird die vorherige Teilnahme an einer Basis- oder Intensivschulung
zur Prävention von sexualisierter Gewalt.


Leitung: Ulli Freund, Fachreferentin für Prävention


Kosten: Für Mitarbeitende/Ehrenamtliche katholischer Einrichtungen im Erzbistum Berlin ist die
Teilnahme kostenlos. Für andere Interessierte beträgt die Teilnahmegebühr 50,- €, eine
Überweisungsanforderung ergeht nach Anmeldung.

Die Teilnahmezahl ist auf max. 14 begrenzt.

Sollte der Kurs ausgebucht sein, können Sie sich auf einer Warteliste vormerken lassen.


Weitere Informationen bei Burkhard Rooß, Präventionsbeauftragter Erzbistum Berlin, Tel.: 030. 20 45 48 3-27,
burkhard.rooss(ät)erzbistumberlin.de, http://praevention.erzbistumberlin.de/

Termin
24.01.2019, 09:00 - 16:00
Veranstaltungsort

Beratungs- und Bildungszentrum
Ahornallee 33
14050 Berlin

Diese Veranstaltung ist leider bereits ausgebucht.

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