Bibel bewegt

Katholisches Bibelwerk und Bibelpastoral

Ein Bibelseminar zum Buch Kohelet

Alles ist Windhauch, oder was? Der Mensch auf der Suche nach ….?

Beginn: Freitag, 18.11.2022, 18:00 Uhr (mit dem Abendessen)      
Ende: Sonntag, 20.11.2022, 13:00 Uhr (mit dem Mittagessen)

Ort: Karmelitenkloster St. Teresia, Schützenstr. 12 – 16547 Birkenwerder
 
Seminarbeitrag:
80,00 € (Unterkunft/Verpflegung/Bibelimput u.a.)

Leitung: U. Kmiecik und N.N.

Verbindliche Anmeldung (Name/Telefon/E-Mail und was sonst noch wichtig ist) per Mail an:
ulrich.kmiecik(ät)erzbistumberlin.de 
 
Der Seminarbeitrag wird zu Beginn der Veranstaltung eingesammelt.
Eine Bestätigungsmail mit Wegbeschreibung erhalten Sie zirka eine Woche vor Beginn des Seminars.
 
„Am Ende stehen wir vor dem Nichts“ meint der Autor und Regisseur Woody Allen. Ist das alles? Und am Ende der Suche nach Sinn steht der Mensch mit leeren Händen da und mit Nichts? Was macht den Menschen glücklich und was nicht? - Fragen über Fragen und vieles mehr!!


Auch der alttestamentliche Autor KOHELET sucht nach dem Sinn und seine Stimme gibt zur Kenntnis, dass es in dieser Welt Schluss mit lustig ist.

KOHELET vermittelt einen für uns erstaunlichen Einblick in eine Zeit, die sich fragt, ob wirklich alles >Windhauch< ist, aber zugleich die Welt und den Menschen vor einem Geheimnis stehen sieht.
In unserer gegenwärtigen Zeit mit Kriegen, Corona, Miss-brauch und zahlreichen weiteren Krisen wollen wir uns im Bibelseminar mit KOHELET (Altes Testament) fragen:

  •  Ob wirklich alles Windhauch ist?
  • Was Bestand hat in dieser Welt?
  • Was sich ändern muss?
  •  Und ob es tatsächlich nichts „Neues unter der Sonne“ gibt? u.v.m.

An dem Wochenende werden wir uns mit KOHELET auf die Suche machen nach dem >SINN< in seinem Werk, gerade auch mit seinen sperrigen Sichtweisen und seiner vermeintlich skeptischen Betrachtung dieser Welt.
Dem Thema >was ist der Sinn?< werden wir uns stellen, ob wirklich alles auf ein Nichts hinausläuft oder ob nicht doch – bei all den Krisen – mit einem Gott zu rechnen ist?
Ob hierzu eine Antwort gefunden werden kann, wer weiß es?  Vielleicht braucht es dazu ein ganzes Leben, aber ein Anfang wäre an diesem Wochenende gemacht.

Bild: Peter Weidemann In: Pfarrbriefservice.de

Das Katholische Bibelwerk im Erzbistum Berlin will interessierten Menschen einen Zugang zu den biblischen Texten und Inhalten auf dem heutigen Stand der Forschung ermöglichen.

Die Bibel ist nicht vom Himmel gefallen. Immer wieder haben Menschen versucht, ihre Erfahrungen mit Gott in Worte zu fassen und die Vorstellung, dass es da einen Gott gibt, der ein leidenschaftliches Interesse an den Menschen hat, weiterzugeben.

Nach dem Versuch, diese Worte und auch Geschichten zu finden, stand man wieder am Ausgangspunkt und es war immer segensreich für die jeweilige Zeit, einen neuen Anlauf zu nehmen, das „Alte“ umzuschreiben und zu aktualisieren.

So sind die Schriften des Neuen wie auch des Alten Testaments Zeugnis dieses wiederkehrenden Prozesses, das Wissen und die Erfahrung von Gott und seiner Beziehung zu den Menschen  „reflexiv zu verflüssigen“ (J. Habermas).

Die Bibel ist ein großartiges Buch, das Lebenserfahrungen der Menschheit in sich trägt, auf deren Grundlage sich uns auch heute der Sinn des Lebens erschließen kann.

Zu unseren Grundkursen NT und AT, Seminaren und Vorträgen sind Sie herzlich eingeladen.

Fesselnde Lektüre

Was macht die Bibel zu einem spannenden Buch? Bei Ulrich Kmiecik bekommen Interessierte Lesetipps.

(Tag des Herrn, Dorothee Wanzek) Welche Absichten haben die Autoren der Bibel verfolgt? Was bewegte die Leser, die sie vor Augen hatten? Und was haben die Lebens- und Glaubensgeschichten, die sie erzählen, Jahrtausende später mit uns zu tun? Um derlei Fragen geht es bei Seminaren mit Dr. Ulrich Kmiecik, dem Berliner Diözesanleiter des Katholischen Bibelwerks.

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4000 Jahre in zwei Wochen

Wandern auf dem palästinensischen Abrahamspfad – ein Experiment

Soll das ein Scherz sein? Der Local Guide biegt unvermittelt von dem kleinen, staubigen Wüstenweg ab und steuert geradewegs auf ein mächtiges Geröll- und Gesteinsmassiv zu. Ungläubige Blicke bohren sich in seinen Rücken. Was ihn nicht anficht, denn er beginnt ungerührt, einer Bergziege gleich und nur mit leichten Stoffschuhen bestückt, zwischen den Felsen entlang zu hüpfen. Verunsichert nehmen wir die Verfolgung auf. Kein Zweifel. Der Local Guide muss den Verstand verloren haben. Zumindest aber die Orientierung. Doch als unsere latente Vermutung sich gerade zur Gewissheit mausern will, leuchtet es uns von einem der Gesteinsblöcke entgegen: das Logo vom Abrahamspfad. Kein Scherz!

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Kontakt

Katholisches Bibelwerk
Dr. Ulrich Kmiecik
Ahornallee 33
14050 Berlin
Tel.: (030) 204 54 83-34
ulrich.kmiecik(ät)erzbistumberlin.de