Auf Deutschlands Straßen sind neun neue rapsgelbe BONI-Busse unterwegs

Msgr. Austen übergibt die neuen BONI-Busse

Deutschlands Bistümer sind wieder um neun BONI-Busse reicher geworden. Die rapsgelben mobilen Glaubenshelfer sind in diesem Jahr zum vierten Mal vom Bonifatiuswerk ausgeliefert worden. Neun Kirchengemeinden aus den Bistümern Dresden-Meißen, Fulda, Magdeburg und Rottenburg-Stuttgart und den Erzbistümern Bamberg, Berlin und Hamburg konnten die Fahrzeuge in Paderborn entgegen nehmen. Gleich drei BONI-Busse gingen davon in das Bistum Dresden-Meißen.

Mit 148 Jahren ist die Gemeinde St. Matthias und St. Norbert die drittälteste in Berlin. Von den etwa 150.000 Einwohnern sind zwölf Prozent katholischen Glaubens und stammen aus über 100 Nationen. „Wir sind eine sehr internationale Gemeinde mitten in der Hauptstadt“, erzählt Pfarrer Josef Wieneke, „zudem zählen eine koreanische, eine slowenische und eine englische muttersprachliche Gemeinde zu unserem pastoralen Raum. Es ist unser allererster BONI-Bus und wir werden ihn für die gesamte Bandbreite an Gemeindearbeit einsetzen.“

Seit über 60 Jahren vergibt das Bonifatiuswerk seine rapsgelben mobilen Glaubenshelfer. Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, verdeutlicht den vielfältigen Einsatz der Fahrzeuge: „Der BONI-Bus ist für alle Generationen da – auch für die Jüngeren. Ob zum nachmittäglichen Religionsunterricht im Gemeindehaus, zu den Messdiener- und Gruppenstunden oder zu den Treffen auf Dekanats- und Bistumsebene – ohne den BONI-Bus kämen viele katholische Jungen und Mädchen nicht mit dem Glauben in Berührung. So erfahren Jung und Alt: Der Einzelne zählt, egal wo.“

Das Bonifatiuswerk fördert im Jahr ungefähr 40 BONI-Busse, dabei übernimmt das Bonifatiuswerk zwei Drittel der Anschaffungskosten. Das Hilfswerk trägt so dazu bei, dass katholische Christen, die weit voneinander entfernt in einer Minderheit leben, in Gemeinschaft ihren Glauben leben können.