Mit Waffeln "Masa-Style" für Frieden und Zusammenhalt

Das Motto des diesjährigen Weltmissionssonntags lautete „Solidarisch für Frieden und Zusammenhalt“. Das war und ist momentan mehr denn je gefordert. Die Corona-Pandemie stellte auch den Monat der Weltmission auf den Kopf. Ein Besuch der Gäste aus dem jeweiligen Beispielland war nicht möglich. Die Feierlichkeiten wurden deutschlandweit entweder digital oder sehr eingeschränkt vollzogen. Westafrika stellte in diesem Jahr die Beispielregion dar und missio wollte insbesondere auf die Lage vor Ort aufmerksam machen. Die Coronazahlen sind in Westafrika momentan nicht so hoch wie befürchtet, doch die sozialen Auswirkungen des Lockdowns sind immens. In vielen Fällen trifft es Menschen, die von der Hand in den Mund leben. Die Betroffenen haben keine finanziellen Rücklagen und der Staat nicht die soziale Infrastruktur, um die Menschen zu unterstützen. Der Lockdown führte für viele also unmittelbar zu einer Frage des Überlebens. Soziale Spannungen nehmen zu und der soziale Friede ist in vielen Ländern gefährdet.

Um auf die Situation aufmerksam zu machen, konnte Milan Ivic (missio-Diözesanreferent für das Erzbistum Berlin) eine Woche lang den Instagram-Kanal des Erzbistums übernehmen. Hier informierte er täglich über die Situation in Westafrika, aber auch über missio und den Weltmissionssonntag. Zugleich warb er am 17.10. und 18.10. in drei Gemeinden in Reinickendorf (St. Josef, St. Bernhard, Allerheiligen) für den Weltmissionssonntag. Pfarrvikar Casimir Nzeh unterstützte die Aktion tatkräftig.

Für den Weltmissionssonntag wurde ein solidarisches Zusammenkommen mit der englischsprachigen Gemeinde von Pfarrer Sylvester Ajunwa geplant. Nach der Nachmittagsmesse kamen die Gemeindemitglieder, von denen viele auch Familie in Westafrika haben, zusammen und tauschten sich über die aktuellen Entwicklungen in Nigeria sowie weiterer Länder in Afrika wie Kenia, Kamerun und Ruanda aus. Pfarrer Ajunwa und Pfarrvikar Nzeh sprachen über die aktuelle Corona-Situation und dass diese nur in gemeinsamer Solidarität gelöst werden kann. Missio und das Erzbistum Berlin stellten für das Zusammenkommen Getränke und Waffeln (Rezept nach missio „Masa-Style“) zur Verfügung und mit der Einhaltung der nötigen Corona-Sicherheitsvorkehrungen war es ein herzliches Zusammenkommen, wie es in diesen Zeiten leider oftmals nicht möglich ist. Missio bedankt sich für die gute Zusammenarbeit bei Pfarrer Ajunwa und Pfarrvikar Nzeh und deren Gemeinden.

Unterstützung ist weiterhin möglich unter https://www.erzbistumberlin.de/hilfe/kollekten/missio/