Adventskalender 2022

"Weihnachten schön verpackt" - 1. Advent bis 25. Dezember

Herzliche Einladung, mit uns Weihnachten neu zu entdecken - vom 1. Advent bis zum 25. Dezember 2022 packen wir täglich ein ganz besonderes Päckchen aus.

Geschenke, mit denen wir die Weihnachtsgeschichte im Jetzt erzählen. Wir haben uns gefragt: Was bräuchten Maria und Josef heute, wenn sie sich auf ihre Reise begeben? Was könnte man den Hirten auf dem Feld schenken, um sie auf diese Nacht vorzubereiten? Jedes Geschenk steht für einen Vers aus der Weihnachtsgeschichte von Lukas, der am Ende des Videos eingeblendet wird.

An den Adventssonntagen erwartet euch jeweils ein Impuls.

25. Dezember 2022

Impuls von Erzbischof Dr. Heiner Koch

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„Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden“, so verkünden es die Engel den Hirten. Aber wo ist eigentlich der verkündete Friede in diesem Jahr?, fragt Erzbischof Heiner Koch in seinem Impuls.

24. Dezember 2022

"Als acht Tage vorüber waren (…), gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, bevor das Kind im Mutterleib empfangen war."

(Lk 2,21)

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Das allerletzte Geschenk kommt natürlich von oben.

Wir wünschen euch gesegnete Weihnachten. Möge der Friede Gottes bei euch an diesem Heiligen Abend einziehen – in eure Häuser und Herzen.

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23. Dezember 2022

… so wie es ihnen gesagt worden war."

(Lk 2,20)

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Die Weihnachtsgeschichte steht natürlich in der Bibel. Hier eine besonders schöne Ausgabe, alles noch einmal über Jesu Geburt zum Nachlesen.

Lest ihr an Weihnachten auch die Weihnachtsgeschichte vor?

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22. Dezember 2022

"… rühmten Gott und priesen ihn für alles, was sie gehört und gesehen hatten ..."

(Lk 2,20)

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Die Hirten kehren zurück – und zählen nicht ihre Schafe. Nein, sie reden. Über Gott und über all das, was sie in dieser Nacht erlebt haben.

Dafür schenken wir Ihnen ein paar Bonbons, damit ihre Stimmen fit bleiben. Ist ja schließlich einiges, was sie zu erzählen haben.

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21. Dezember 2022

"Die Hirten kehrten zurück, …"

(Lk 2,20)

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Ob die Hirten gefeiert haben, nachdem sie zurückgekehrt waren?

Wissen wir nicht. Was wir vermuten ist, dass sie noch sehr lang über dieses Ereignis nachgedacht und gesprochen haben. Passiert ja auch nicht alle Tage, dass man Engel sieht und danach gleich den Sohn Gottes.

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20. Dezember 2022

"Maria aber bewahrte alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen."

(Lk 2,19)

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Ein Baby zu bekommen, verändert dein Leben. Dieses Baby veränderte das Leben von so vielen Menschen – und den ganzen Lauf der Welt.

 

Bis heute erzählen wir uns die Geschichte von seiner Geburt weiter. Bis heute berührt sie uns.

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19. Dezember 2022

"Und alle, die es hörten, staunten über das, was ihnen von den Hirten erzählt wurde."

(Lk 2,18)

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Da staunt ihr?

Dann geht es euch vermutlich genauso wie den Leuten, denen die Hirten erzählten, was sie in dieser Nacht gesehen hatten.

Übrigens:
Unseren drei Show-Hühnern geht es gut. Als glückliche Freilandhühner sind sie nach ihrem Auftritt wieder auf ihrem Feld gelandet, natürlich nachdem sie von uns eine extra Portion Belohnungsfutter bekommen hatten.

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18. Dezember 2022

4. Adventssonntag

"Als sie es sahen, erzählten sie von dem Wort, das ihnen über dieses Kind gesagt worden war." (Lk 2,17)

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Handy raus und losfilmen: Wer würde das nicht machen?

 

Allen einen friedlichen vierten Advent

Impuls

von Johannes Rogge

Alle Jahre wieder. Immer dieselbe Geschichte.
Wie schwierig ist es eigentlich, jedes Jahr aufs Neue begeistert von Jesu Geburt zu erzählen?

Eine Antwort darauf gibt Johannes Rogge (@widejo) in unserem Impuls zum vierten Advent. Sein Job ist es, die gute Nachricht zu überbringen, nicht nur an Weihnachten: Johannes ist Rundfunkbeauftragter in unserem Erzbistum.

17. Dezember 2022

"… und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag."

(Lk 2,17)

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Wie viele „Aaaahs!“ und „Oooohs!“ hat es wohl gegeben, als die Hirten das Baby in der Krippe gesehen haben?

Übrigens sind sie die Allerersten, die das Neugeborene besuchen. Und natürlich kennen sie weder Maria noch Josef. Aber wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass Maria ihnen die Geschichte mit den Engeln und dem Retter der Welt abgekauft hat? Sehr groß! Schließlich hat sie es selbst erlebt, wie ein Engel zu ihr kam, um ihr zu verkünden, dass sie Jesus zur Welt bringen wird.

Ein Neugeborenes zu betrachten, ist immer wundervoll. So viel Zärtlichkeit für dieses kleine Wesen, so viel Hoffnung in diesem neuen Menschen. Und in diesem einen besonders viel.

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16. Dezember 2022

"… und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag."

(Lk 2,17)

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Jesus, Maria und Josef, das wird kuschelig! Die Hirten haben noch dieses Must-Have für das Neugeborene eingepackt.

Bislang fühlte sich die Weihnachtsgeschichte so gar nicht kuschelig und flauschig an: Kein Moment vermittelt uns, dass Gott seinen Sohn in eine heile, gemütliche Welt schickt. Wir erinnern uns an den Befehl der römischen Besatzungsmacht; die weite Kräfte zehrende Reise von Maria und Josef nach Bethlehem; die Zurückweisungen, die sie dort erfahren; der karge Ort, an dem Maria Jesus zur Welt bringen muss.

Und doch schwingt stets Hoffnung mit. Dass alles gut werden wird, weil alles einem großen Plan folgt: Gottes Plan.

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15. Dezember 2022

"So eilten sie hin ..."

(Lk 2,16)

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Ein bisschen Reiseproviant für die Hirten. Die brauchen gerade starke Nerven, oder?

Habt ihr euch mal überlegt, was das für eine merkwürdige Situation für die Hirten gewesen sein muss? Wenn du alles stehen und liegen lässt – wortwörtlich deine Schafe – , um ein Neugeborenes zu suchen, von dem dir gerade ein Engel berichtet hat, dass es der Retter der Welt sei. Klingt ziemlich verrückt!

Was hättet ihr in dieser Situation getan? Auch sofort die Stiefel geschnürt und die Rucksäcke gepackt? Oder erst einmal alles sacken lassen?

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14. Dezember 2022

"Und es geschah, als die Engel von ihnen in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: Lasst uns nach Betlehem gehen, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr kundgetan hat!"

(Lk 2,15)

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Warm anziehen ist die Devise: Wir schenken den Hirten warme Socken für unterwegs. Denn jetzt machen sie sich auf zum Stall.

Es gibt auch heute und hier bei uns Menschen, die warme Kleidung gut brauchen können, weil sie sie sich nicht leisten können. Möchten Sie helfen?

Wir sammeln für geflüchtete Frauen und Migrantinnen, die in der Bildungsstätte JACK in Berlin-Neukölln eine Anlaufstelle finden. Hier gibt es alle Infos rund um das projekt und wie man helfen kann:

JACK Berlin unterstützen

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13. Dezember 2022

"Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: Ehre sei Gott in der Höhe / und Friede auf Erden / den Menschen seines Wohlgefallens."

(Lk 2,13-14)

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Die Hirten bekommen von uns ein bisschen Licht für den Weg, auf den sie sich nun begeben.

Vorher gibt’s in der Weihnachtsgeschichte aber noch diese himmlische Zugabe, die gleichzeitig zu einer der schönsten Zusagen zählt, die wir Menschen uns nur vorstellen können: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seines Wohlgefallens.“

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12. Dezember 2022

"Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt."

(Lk 2,12)

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Ein Baby ist geboren, ein besonderes. So viel hat der Engel den Hirten verraten. Und was brauchen sie in dieser Situation dringend? Natürlich ein Geschenk für den Jungen. Denn:

Die Hirten werden ihn besuchen.

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11. Dezember 2022

3. Adventssonntag

"Der Engel sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn siehe, ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteilwerden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Christus, der Herr. (Lk 2,10-11)

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Da fehlen uns die Worte – genau wie den Hirten.

Ist das nicht der Moment, wo irgendeiner eine Wunderkerze herausholt und anzündet? Hier passt es wortwörtlich: Denn das, was der Engel den Hirten verkündet, ist wundervoll – und für die ganze Welt ein Wunder.

Wir wünschen euch einen gesegneten dritten Advent!

Impuls

von P. Max Cappabianca OP

„Fürchte dich nicht!“  - wie geht das eigentlich in Zeiten, in denen gerade alles zum Fürchten ist?

Pater Max hat eine Antwort darauf in unserem heutigen Impuls am dritten Adventssonntag. Der Dominikaner ist als Studierendenpfarrer im Erzbistum Berlin und außerdem als Kirchenjournalist unterwegs. Er moderiert unter anderem die Sendung So gesehen bei @sat.1.

10. Dezember 2022

"… und sie fürchteten sich sehr."

(Lk 2,9)

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Atmen, Tee trinken, atmen. Und von vorne.

Wir sind ganz bei den Hirten auf dem Feld – und fühlen mit ihnen. Zum ersten Mal in ihrem Leben begegnen sie einem Engel und wissen nicht, dass es einer ist.

Wer würde sich da nicht auch fürchten?

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9. Dezember 2022

"Da trat ein Engel des Herrn zu ihnen und die Herrlichkeit des Herrn umstrahlte sie …"

(Lk 2,9)

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Stell‘ dir vor, du hast schon tausend Nächte auf einem Feld in freier Natur verbracht. Du kennst die Geräusche der Nacht, die deiner Schafe, wenn sie ruhen. Dir sind die Schatten vertraut, die durch die Wolken im Licht des Mondes über die Erde gleiten. Und du denkst, du kennst alles hier draußen – bis zu dieser einen Nacht, in der sich alles verändert und all deine Gewissheiten schwinden. In dieser Nacht umgibt die Hirten plötzlich ein gleißendes Licht. Es ist so hell, dass sich ihre Augen erst einmal daran gewöhnen müssen.

Zum zweiten Mal in der Weihnachtsgeschichte schickt Gott einen Engel. Auch dieses Mal hat er eine wichtige Nachricht im Gepäck. Und so schön, wie es im Lukasevangelium steht, können wir kein Geschenk verpacken. Denn die „Herrlichkeit des Herrn“, die dort so hell strahlt, ist nicht von dieser Welt.

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8. Dezember 2022

"In dieser Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde."

(Lk 2,8)

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Die Weihnachtsgeschichte springt heute zu den Hirten auf dem Feld. Doch warum? Eigentlich ist alles schon passiert: beschwerliche Reise hinter sich gebracht, einen Ort für die Geburt gefunden, Gottes Sohn geboren. Was soll jetzt noch kommen?

Zoom auf die Hirten: Warum sind sie plötzlich die Hauptdarsteller in dieser außergewöhnlichen Geschichte? Seien wir mal ehrlich: Hirte zu sein, ist kein hoch angesehener Job. Es ist ein besonderer Job, ja. Du beobachtest aufmerksam deine Herde, damit keines deiner Schäfchen verloren geht. Du achtest also auf die dir anvertrauten Tiere – und trotzdem würden sich deine Eltern und Großeltern nicht gerade vor Freude überschlagen, wenn du ihnen eröffnest, dass du Hirte werden möchtest …

Doch in der Weihnachtsgeschichte wird ihnen große Ehre zuteil: Die Hirten werden die Allerersten sein, die Jesus Christus zu sehen bekommen. Wer glaubt noch ein einen Zufall?

Während die Hirten auf dieses lebensverändernde Ereignis warten, schenken wir ihnen Knickhandwärmer. Damit sie es ein bisschen warm haben – da draußen auf dem Feld.

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7. Dezember 2022

"... weil in der Herberge kein Platz für sie war."

(Lk 2,7)

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Jetzt sitzen Maria und Josef mit ihrem Neugeborenen nicht mehr im Dunkeln. Wir schenken ein bisschen Licht für den Stall, in dem sich alle gerade von den Strapazen der Geburt erholen.

Wir wissen aus der Weihnachtsgeschichte, dass Maria, Josef und Jesus die Geburt ohne jeden Komfort bewältigen müssen. Deswegen haben sie natürlich auch keinen Strom und keine Lampe. Draußen herrscht immer noch Nacht, die einzig der klare Sternenhimmel erhellt. Über dem Stall, in dem Maria und Josef Unterschlupf fanden, soll angeblich ein Stern heller strahlen als alle anderen: der Stern von Bethlehem - ein besonderes Zeichen für die Hoffnung, die durch Jesus in die Welt kommt.

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6. Dezember 2022

"und legte ihn in eine Krippe, …"

(Lk 2,7)

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Maria packt heute zackig aus, damit sie ihr Baby zügig einpacken kann. Denn Jesus soll es schließlich warm und behaglich haben.

Für einen Babyschlafsack hatten Maria und Josef in ihrem Rucksack gar keinen Platz. Sie reisten nur mit dem Nötigsten nach Bethlehem. Für uns unvorstellbar: Als Jesus auf die Welt kommt, gibt es für ihn kein komplett eingerichtetes Kinderzimmer mit ausgelüfteter Matratze, Babynestchen und Heizstrahler über der Wickelkommode. Er hatte eine Krippe…. – das war’s. Da kommt nichts mehr. Gottes Sohn hatte eine Krippe. Schon ein bisschen verrückt!

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5. Dezember 2022

"Sie wickelte ihn in Windeln …"

(Lk 2,7)

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Eine Torte überreichen wir heute zum Start der neuen Adventswoche und halten staunend einen Moment inne.

Wenn ein Baby geboren wird, dann fühlt es sich nicht nur so an, als würde sich alles nur noch um diesen kleinen neuen Menschen drehen. Es ist wirklich so. Und das nicht nur bei Maria und Josef. Ein Baby zu bekommen, das gleicht immer einem privaten Weltwunder. Und Jesus ist eben nicht nur ein privates, sondern auch ein Wunder für die ganze Welt.

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4. Dezember 2022

2. Adventssonntag

"... und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. (Lk, 2,7)

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Er ist da: Jesus ist geboren. Mutter und Kind sind beseelt – und wir gratulieren mit diesem blechern-klingenden „Happy-Birthday to you“. Passend zum Ort: Denn Babyduft liegt hier keiner in der Luft, eher mockert es nach Stall. Und das letzte Mal, das jemand durchgekehrt hat, scheint auch Wochen her. Das hier ist definitiv kein Ort, um Kinder zu kriegen. Aber das beste, was das Paar in dieser Situation finden konnte.

Rückblick: Weil die Besatzungsmacht von ihnen forderte, sich in Steuerlisten einzutragen, mussten Maria und Joseph 150 Kilometer bis nach Bethlehem reisen. Die Reise steckt ihnen noch in den Knochen, da setzen bei der hochschwangeren Maria die Wehen ein. Und weit und breit nichts und niemand, der sie aufnehmen will. Hatten sie sich das so vorgestellt? Sicher nicht. Wir können uns kaum vorstellen, wie unglaublich weit die Geburt dieses Babys von unseren heutigen Geburten im Krankenhaus oder im Geburtshaus weg ist. Ohne medizinisches Personal, ohne Medikamente, ohne Notrufnummer. Blut, Schweiß und Tränen fließen, bis Maria ihr Kind in den Armen halten kann. Und sie ist dabei ganz auf sich selbst gestellt – hier an diesem wenig prunkvollen Ort, um Gottes Sohn das Leben zu schenken. Aber vielleicht sollte es alles genauso kommen … und vielleicht sind sie da draußen auch gar nicht allein.

Vielleicht gehört alles zu einem großen Plan? 

Wir wünschen euch einen gesegneten 2. Advent.

Impuls

von Daniela Dachrodt

JACK Berlin - Bildungsstätte für geflüchtete nd schutzbedürftige Frauen

3. Dezember 2022

"Es geschah, als sie dort waren, da erfüllten sich die Tage, dass sie gebären sollte."

(Lk 2,6)

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Wasser, nur das. Wer schon mal Wehen hatte, weiß, dass man da gar nichts mehr brauchen kann. Außer Ruhe und eben was zu trinken. Eine Hebamme oder ein:e Ärzt:in wären auch noch schön. Und/oder irgendetwas gegen die Schmerzen. Aber wir sind ja in der Weihnachtsgeschichte.

Maria und Josef haben es bis nach Bethlehem geschafft. Und jetzt, wo sie endlich am Ziel sind, setzen Marias Wehen ein. Und wir wissen alle, was morgen passiert, oder?


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2. Dezember 2022

"Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete."

(Lk 2,5)

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Können wir mal bitte über Josef sprechen?

In der Weihnachtsgeschichte scheint er nur ein Nebendarsteller zu sein. Und doch ist er so viel mehr. Wie er sich verhält, nachdem Maria ihm von der Nachricht des Engels erzählt hat – das ist wahre Charakterstärke. Vielleicht ist es aber auch Liebe. Oder Glaube. Oder alles auf einmal.

Wir haben Josef heute diesen hübschen Ring zugesteckt. Wie das dann genau mit der Verlobung zwischen ihm und Maria ablief, wissen wir nicht. Ein paar Geheimnisse brauchen die beiden ja auch.

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1. Dezember 2022

"So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids."

(Lk 2,4)

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Vielleicht hätten wir Josef und Maria etwas Besseres schenken sollen für ihre beschwerliche Reise. Zu zweit, schwanger, mit Gepäck – und dann nur ein Fahrrad? Stimmt, das ist wenig komfortabel. Aber wir bleiben in der Weihnachtsgeschichte. Und darin fährt schließlich auch keine gepolsterte Familienkutsche vor, um Josef und die schwangere Maria nach Betlehem zu transportieren.

Das Paar macht sich also auf den Weg. Weit über 100 Kilometer liegen zwischen Start und Ziel. Und wir fragen uns: Wie groß muss Marias Angst gewesen sein, und gleichzeitig wie groß ihr Mut und ihr Vertrauen auf Gott, diese weite Strecke anzutreten? Die Antwort: riesig – und zwar beides.

Was wir hier in Deutschland oft vergessen, ist, dass es genug Menschen auf der Welt gibt, die genau wie Josef und Maria ihre Heimat abrupt verlassen müssen. Sie verlassen ihr bisheriges Leben mit nichts weiter als ein paar Habseligkeiten, um Verfolgung, Krieg und Hunger zu entkommen. In den kommenden Tagen rücken wir deshalb auch das Projekt JACK in den Fokus: eine Bildungsstätte für Migrantinnen und geflüchtete Frauen, für die wir in diesem Advent Spenden sammeln möchten.

Zu Jack Berlin

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30. November 2022

"Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen."

(Lk 2,3)

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Die bevorstehende Reise kracht in Josefs und Marias Leben - ein bisschen so wie dieses hübsche Päckchen.

Was wird das Paar alles einpacken und mitnehmen? Nur das Nötigste? Es ist nicht leicht, sich zu beschränken und mit leichtem Gepäck zu reisen, gerade wenn eine Geburt bevorsteht.

Heutzutage ist meist schon das Kinderzimmer komplett eingerichtet und ausgelüftet, lange bevor das Kind tatsächlich nach Hause kommt. Diesen Luxus hatten Maria und Josef nicht, sie müssen auf alles vorbereitet sein und können nur wenig mitnehmen auf die lange und beschwerliche Reise.

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29. November 2022

"Es geschah aber in jenen Tagen, dass Kaiser Augustus den Befehl erließ, den ganzen Erdkreis in Steuerlisten einzutragen."

(Lk 2,1)

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Es ist immer gut, einen Stift dabei zu haben - gerade wenn man sich wie Maria und Josef in Steuerlisten eintragen muss.

An dieser Stelle taucht Josef in unserer Weihnachtsgeschichte auf, Marias Verlobter. Da er zwar in Nazareth wohnte, aber aus Bethlehem stammte, musste er sich mit Maria auf eine lange Reise machen. Mit Betonung auf „musste“,
denn von „wollen“ kann keine Rede sein: Der römischen Kaiser Augustus hatte damals eine Volksschätzung befohlen, um Steuern für sein Reich einzutreiben. Dafür sollten sich alle an ihren Herkunftsort begeben. Maria war zu diesem Zeitpunkt hochschwanger. Wir brauchen nicht viel Fantasie, um uns vorzustellen, wie viel Angst ihr die weite beschwerliche Reise gemacht haben muss. Und wir ahnen es spätestens jetzt: Das Baby, das Maria unter ihrem Herzen trägt, wird in eine Welt hinein geboren, die von Flucht, Vertreibung und einer brutalen Besatzungsmacht geprägt ist.

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28. November 2022

"Gesegnet bist du unter den Frauen

und gesegnet ist die Frucht deines Leibes."

(Lk 1,42)

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Was für ein Beginn! Die Weihnachtsgeschichte zieht uns gleich in ihren Bann: Einer jungen Frau, Maria, erscheint ein Engel, was schon an sich eine große Sache ist. Und dann sagt er ihr noch das: Du bekommst ein Kind. Von Gott. Und jetzt? Kann sie erstens den Inhalt dieses Päckchens gut gebrauchen. Und zweitens eine gute Freundin.

Maria besucht Elisabeth, von der manche sagen, sie sei Marias Tante gewesen, andere vermuten, es handele sich um ihre Cousine. Eins steht jedoch fest: Auch Elisabeth ist schwanger, und sie erkennt sofort, dass das Kind, das Maria unter ihrem Herzen trägt, etwas besonders werden wird. Und: Sie kann sich so richtig über Marias Schwangerschaft mitfreuen: „Du bist ein Segen, und dein Kind wird gesegnet sein!“

 

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27. November 2022

1. Adventssonntag

Heute: "Die frohe Botschaft"

 



Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. (…)

Der Name der Jungfrau war Maria. (...)

Da sagte der Engel zu ihr:

Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden.

(Lk 1,26-30)

Impuls

zum 1. Adventssonntag

von Marlene Giese

Caritas-Schwangerschaftsberatung Berlin-Lichtenberg