Dr. Carl-Sonnenschein-Wanderungen

Programm 2019

Das diesjährige Jahresprogramm umfasst vier Spazierwege im Berliner Stadtgebiet, drei Wege durch die Potsdamer Parklandschaften und einen Frühjahrsweg durch den Norden Teltows. Dazu bieten wir  zwei Fahrten in märkische Städte an: nach Trebbin im Kreis Teltow-Fläming und nach Seelow im Kreis Märkisch-Oderland. Zu diesen beiden Fahrten bitten wir um telefonische Anmeldungen: 0177 / 200 93 47.

Für die Stadtspazierwege in Berlin, Potsdam und Teltow sind Anmeldungen nicht erforderlich.

Als Aufwandsentschädigung erbitten wir eine Spende: für die Fahrten jeweils zehn Euro pro Person, für die Spazierwege im Berliner Umland jeweils 7,- Euro pro Person.

Die Wanderungen im Überblick

(Änderungen vorbehalten)

Samstag, 23. März 2019: Spazierweg durch Zehlendorf

Vom Mexikoplatz nach Zehlendorf-Mitte. Dieser Weg beginnt an einem der schönsten Plätze unserer Stadt, dem Mexikoplatz. Erste Station ist der idyllische Waldsee mit zwei besonderen Häusern, dem Künstlerhaus am Waldsee und dem „Haus der Jugend“. Unser weiterer Weg führt vorbei an schmucken Villen und durch viel Natur, z.B. durch das „Gemeindewäldchen“. Wir besuchen den Zehlendorfer „Friedhof  Onkel-Tom-Straße“, mit Führung durch Frau Margret Baumgarten. Nach dem Besuch der katholischen Herz-Jesu-Kirche (mit Andacht) geht es in das alte Zentrum Zehlendorfs – mit der ehemaligen Dorfschule – jetzt Heimatmuseum – und der Dorfkirche, die 2018 ihr 250jähriges Jubiläum feierte. Der Weg endet am S-Bhf. Zehlendorf gegen 17.00 Uhr.

Treffpunkt ist um 12.00 Uhr auf dem S-Bhf. Mexikoplatz.

Samstag, 13. April 2019: Spazierweg durch Teltows Norden

Durch Seehof und Sigridshorst. Der heutige Weg führt entlang des Teltowkanals und durch die Villenkolonie Seehof  bis zur Japanischen „Zierkirschenallee“ auf dem ehemaligen Grenzstreifen zwischen  Teltow und Berlin-Lichterfelde. Nach dem Fall der Mauer spendete das japanische Volk der Stadt Teltow über 1.000 kleine Kirschbäume, die hier auf dem ehemaligen Grenz-Kolonnenweg gepflanzt wurden. Seit 2004 wird dort am letzten Sonntag im April das „Kirschblütenfest“ gefeiert. Doch schon ab Mitte April kann die blühende Pracht bewundert werden.

Treffpunkt ist um 13.00 Uhr auf dem S-Bahnhof Teltow-Stadt. Der Weg endet gg. 16.30 Uhr am Regionalbahnhof Teltow.

Donnerstag, 25. April 2019: Fahrt nach Trebbin.

Die erste Fahrt im Rahmen unseres Jahresprogramms führt in die kleine Stadt Trebbin im Kreis Teltow-Fläming, eine Stadt mit einer über 800 Jahre alten Tradition. Unser Weg führt zunächst zur katholischen Kirche St. Peter und Paul, danach zum ältesten Gebäude der Stadt, der ehemaligen Hospitalkapelle St. Annen. Von dort wandeln wir auf den Spuren des berühmten Sohnes der Stadt, des „märkischen Eulenspiegel“ Hans Clauert. Wir sehen die in den letzten zwei Jahrzehnten hübsch sanierte Altstadt mit der Stadtkirche St. Marien und dem Rathaus, das denkmalgeschützte Burggelände und den alten „Fischerkietz“. Der Rundweg endet am Bahnhof gegen 17.30 Uhr.

Treffpunkt ist vor dem Bahnhof Trebbin um 12.15 Uhr. Der Regionalzug (RE 3 Richtung Lutherstadt Wittenberg) fährt um 11.35 Uhr Berlin-Hbf. ab und  trifft um 12.10 Uhr in Trebbin ein.

Mittwoch, 29. Mai 2019: Spazierweg durch Potsdam – Marquardt

Das Dorf Marquardt am Schlänitzsee ist heute ein Stadtteil von Potsdam. Seine  Hauptsehenswürdigkeit ist das Schloss Marquardt mit einem romantischen Schlosspark. Unser Weg beginnt am Bahnhof und führt zunächst zur Dorfkirche. Dann geht es durch den von Peter Joseph Lenné gestalteten Schlosspark zu dem erst kürzlich restaurierten Schloss aus dem 17. Jahrhundert. Nach dem Besuch des Schlosses führt unser Spazierweg entlang des Schlänitzsees und des „Sacrow-Paretzer Kanals“ zurück zum Bahnhof.

Treffpunkt ist um 12.30 Uhr vor dem Bahnhof Potsdam-Marquardt. Der Zug RE 21 von Potsdam-Hbf. nach Wustermark fährt in Potsdam-Hbf. um 11.47 Uhr ab und  ist um 12.03 Uhr in Marquardt. Die Rückfahrt mit dem Bus 614 ist für 15.18 Uhr vorgesehen. Ankunft am Potsdamer Hauptbahnhof ist um 15.46 Uhr.

Samstag, 29. Juni 2019: Spazierweg durch Potsdam-Babelsberg

Dieser Potsdamer Ortsteil mit großer Geschichte war mehrfach Ziel unserer Wanderungen, vor allem das Schloss Babelsberg mit dem berühmten Schlosspark. Wir beginnen diesen Spazierweg auf der „Berliner Seite“, an der Glienicker Brücke, und gehen zunächst durch den Jagdschlosspark Glienicke. Über die Parkbrücke geht es hinüber in den Schlosspark Babelsberg, der in den letzten Jahren als „UNESCO-Welterbe“ wieder sorgsam restauriert wurde. Das Schloss selbst ist z.Zt. noch nicht zugänglich. Die Restaurierungsarbeiten sollen bis zum Jahr 2030 dauern. Wir umrunden das Schloss und spazieren danach durch den Park. Vorbei am „Kleinen Schloss“ und der Gerichtslaube, sowie hinauf zum Flatowturm und zur Hofgärtnerei, geht es zum südlichen Ausgang „Mühlentor“. Zum Abschluss sehen wir noch den alten Dorfkern „Alt-Nowawes“, besuchen das „Oberlinhaus“ (kurze Andacht in der Kapelle) und kommen gg. 17 Uhr  am S-Bhf. Babelsberg an. Führungen mit Peter Krzemien und Georg von Glowczewski.

Treffpunkt ist um 12.00 Uhr  vor dem Bahnhof Berlin-Wannsee (Haupteingang). Wir fahren gemeinsam mit dem Bus 218 bis zur Glienicker Brücke.

Samstag, 31. August 2019: Spazierweg durch den Schlosspark Sanssouci

Der Park Sanssouci in Potsdam bildet ein Ensemble von Schlössern und Gartenanlagen, das im 18. Jahrhundert unter König Friedrich dem Großen begonnen und im 19. Jahrhundert unter König Friedrich Wilhelm IV. erweitert wurde. Bei jedem Rundgang durch diese große Gartenlandschaft kann man Neues entdecken. Wir beginnen am Bahnhof  „Park Sanssouci“ und laufen zunächst zum „Neuen Palais“. Daneben ist ein Besucherzentrum (mit Café). Nach einer Kaffeepause geht es weiter durch den „Rehgarten“ zum „Orangerieschloss“ (evtl. Kurzbesuch) und danach vorbei am Nordischen- und Sizilianischen Garten zum Schloss Sanssouci und zur Bildergalerie mit dem Holländischen Garten. Letzte Station ist der Marlygarten und die Friedenskirche (Kurzandacht). Der Weg endet am Luisenplatz und Brandenburger Tor.

Treffpunkt ist um 13.00 Uhr vor dem Bhf. Potsdam-Park Sanssouci. Ende gegen 17.30 Uhr.

Donnerstag, 12. September 2019: Tagesfahrt nach Seelow (Kreis Märkisch- Oderland)

Die kleine Hauptstadt des Kreises Märkisch-Oderland ist bekannt als Erinnerungsort:  Hier fand in den letzten Kriegstagen 1945 die größte und blutigste Schlacht auf den „Seelower Höhen“ statt, die den 2. Weltkrieg beendete. Heute ist Seelow ein Kulturort und ein schmuckes Städtchen (5.500 Einwohner) mit einem sehenswerten Stadtzentrum, einer wiederaufgebauten Stadtkirche und einer alten „Dampfbäckerei“. Wir besuchen zunächst die Mahn- und Gedenkstätte „Seelower Höhen“, dann die Altstadt mit dem Rathaus, der Stadtkirche und dem „Kreiskulturhaus“.

Treffpunkt ist um 9.30 Uhr vor dem Reisezentrum Bhf. Berlin-Friedrichstraße. Der Zug RE 1 Richtung Frankfurt/Oder fährt um 9.55 Uhr. In Frankfurt/Oder Umstieg in den RB 60 Richtung Eberswalde. Ankunft in Seelow: 11.31 Uhr. Um 11.45 Uhr beginnt der Rundweg ab Bhf. Seelow. Rückfahrt um 16.32 Uhr  (RB 60). Ankunft Berlin-Friedrichstraße: 18.07 Uhr. 

Samstag, 5. Oktober 2019: Spazierweg in Spandau – Tiefwerder – Pichelswerder – Pichelsdorf

Die ehemaligen Fischerdörfer Tiefwerder und Pichelsdorf sind ein Teil von Spandau, der weniger bekannt ist. Wir erleben auf diesem Spazierweg viel Natur, wie das Landschaftsschutzgebiet der Tiefwerderwiesen und die bewaldete Halbinsel Pichelswerder. Das Dorf Tiefwerder nennt man auch „Klein-Venedig“, da es von vielen Wasserläufen umgeben ist, wie z.B. dem „Jürgengraben“. Unser Weg beginnt am „Stresow“ und führt durch Tiefwerder bis zur Heerstraße. Nach einer Imbisspause an der „Waldschenke“ geht es durch die Waldlandschaft von Pichelswerder und hinüber in das ehemalige Dorf Pichelsdorf. Dort endet an der Pichelsdorfer-/Ecke Heerstraße dieser Naturweg.

Treffpunkt ist um 13.00 Uhr vor dem Reisezentrum des Bahnhofs Berlin-Spandau. Wir fahren mit dem Bus M 45 vom Rathaus Spandau drei Stationen bis „Heidereuterweg“, wo unser Weg beginnt. Ende ist gegen 17.00/17.30 Uhr an der Pichelsdorfer-/Ecke Heerstraße.

Mittwoch, 30. Oktober 2019: Spazierweg vom Treptower Park nach Baumschulenweg und zur „Späth’schen Baumschule“

Der heutige Weg ist hauptsächlich ein „Naturweg“: Er führt vom S-Bhf. Treptower Park zunächst an der Spree entlang, vorbei am Treptower Park und dem ehemaligen „Spreepark“, bis in den Treptower Ortsteil Baumschulenweg, wo wir die katholische St.Anna-Kirche besuchen. Höhepunkt und Abschluss dieses Weges ist die „Späth’sche Baumschule“, ein einzigartiges Areal – bereits um das Jahr 1900 die größte Baumschule der Welt - mit einem „Arboretum“, einer Art „botanischer Garten“ – heute Teil der Humboldt-Universität.  Es gibt auch ein Hofcafé und –laden, einen Skulpturengarten und verschiedene Schau- und Gewächshäuser zu sehen.

Treffpunkt ist um 12.00 Uhr vor dem S-Bhf. Treptower Park (Ausgang zum Park und Spreeufer). Ende gg. 16.30 Uhr (an der Bushaltestelle Baumschulenstr./E. Königsheideweg: Bus 170 - Richtung Britz, Tempelhof, S- und U-Bhf. Rathaus Steglitz).

Samstag, 28. Dezember (Winterwanderung): Spazierweg über den Kurfürstendamm

Vom Henriettenplatz zum Breitscheidplatz. Der vor über 130 Jahren entstandene Kurfürstendamm zählt zu den attraktivsten Boulevards der Welt und hat sich in den letzten Jahrzehnten mehrfach gewandelt. Bereits vor sieben Jahren war er Ziel der „Dr. Carl-Sonnenschein-Wanderungen“. Doch seither hat er sich weiter verändert, vor allem zwischen dem Adenauerplatz und dem Breitscheidplatz. Wir beginnen den Weg am S-Bhf. Halensee und gehen zunächst zur katholischen St. Albertus-Magnus-Kirche.  Auch eine Kaffeepause kurz vor dem Adenauerplatz ist vorgesehen. Danach folgt der Teil, den man die „Luxusmeile“ nennt - mit Modegeschäften, Boutiquen und Hotels. Ein Besuch im „Apple-Flagship-Store“ ist ebenfalls geplant.

Treffpunkt ist um 12.00 Uhr vor dem Ausgang des S-Bhf. Halensee. Ende gegen 16.00 Uhr an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche (am U-Bhf. Zoologischer Garten). 

Kontakt

Georg von Glowczewski
Tel.: (03328) 30 91 71
Handy: 0163 47 190 23
E-mail: g.wandern(ät)t-online.de