Pressemeldung

14. Ökumenischer Umweltpreis erstmals am „Tag der Schöpfung“ verliehenEvangelische Kirche und Erzbistum Berlin zeichnen drei Preisträger aus

21. September 2012 Stefan Förner
Pressesprecher

Am „Tag der Schöpfung“, Dienstag, dem 25. September 2012, um 17:00 Uhr verleiht die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und das Erzbistum Berlin den mit insgesamt 3.000,- € dotierten 14. Ökumenischen Umweltpreis. Die Verleihung findet erstmals im Rahmen der Feier des „Tags der Schöpfung“ statt im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Heilig-Kreuz-Passion, Nostitzstraße 6/7, 10961 Berlin-Kreuzberg.

Der „Tag der Schöpfung“ wird einem Aufruf der 3. Europäischen Versammlung von 2007 folgend seit 2008 in Berlin jährlich begangen. Konsistorialpräsident Ulrich Seelemann (EKBO) und Generalvikar Prälat Tobias Przytarski (Erzbistum Berlin) werden die Preise verleihen, der Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg, Franz Schulz, wird ein Grußwort sprechen.

Der erste Preis (1.500,- €) geht an die Evangelische Kirchengemeinde Neu-Buckow in Berlin für ihr Projekt „Der Grüne Hahn als Umweltmanagementsystem“. Sie strebt als erste Kirchengemeinde in der EKBO eine Zertifizierung nach dem Umweltmanagementsystem „Grüner Hahn“ an. Im Mai 2011 beschloss der Gemeindekirchenrat Umweltleitlinien für die Gemeinde.

Den zweiten Preis (1.000,- €) erhält der Ökologiekreis des evangelischen Kirchenkreises Potsdam für seinen „Ökocentfonds zur Finanzierung ökologischer Projekte“. Evangelische und katholische Kirchengemeinden sorgen in Kooperation mit den Stadtwerken Potsdam (EWP) nicht nur für die eigene Ökobilanz, sondern nehmen die gesamte Region in den Blick. Ein von den Stadtwerken angebotener Kirchen-Stromtarif enthält einen Ökocent, mit dem der Ökocentfonds Projekte im Bereich der Energiewirtschaft finanziert.

Die Evangelische Studierendengemeinde (ESG) Berlin wird für ihr Projekt „Nachhaltigkeitsrichtlinie zum regionalen, ökologischen und fairen Einkaufen“ gewürdigt (500,- €). Sie setzt in ihrem Einkaufs- und Konsumverhalten seit 2008 auf die Prinzipien der Ökologie, Regionalität und Fairness. Die konkrete Praxis wird regelmäßig diskutiert und den Studierenden werden konkrete Tipps an die Hand gegeben.

Eine lobende Anerkennung spricht die Jury der Ökumenischen Initiativgruppe Eine Welt Treptow-Köpenick für ihre langjährige ökumenische Arbeit im Rahmen der Agenda 21 aus.

Weitere Informationen: Hans-Georg Baaske, Theologischer Umweltreferent der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Tel.: 030-243 44-501