135. Geburtstag von Bernhard Lichtenberg

Am heutigen 3. Dezember 2010 jährt sich der Geburtstag des Seligen Dompropsts Bernhard Lichtenberg zum 135. Mal.

Lichtenberg, der für sein Gebet „für die verfolgten Juden“ denunziert und zunächst in Berlin Tegel inhaftiert wurde, starb auf dem Weg ins Konzentrationslager Dachau am 5. November 1943. Das Erzbistum Berlin gedenkt seiner an seinem Todestag, wie es üblich ist, wenn jemand für seinen Glauben gestorben ist. Heute erinnert die „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten“ in der Berliner Bernhard-Lichtenberg-Straße an Lichtenberg.

Die Erinnerung an Lichtenbergs unerschrockenes und konsequentes Eintreten für seinen Glauben und die Juden ist lebendig. In der Sonderausstellung des Deutschen Hygiene-Museums Dresden „Kraftwerk Religion. Über Gott und die Menschen“ (bis 5. Juni 2011) wird mit verschiedenen Exponaten auf Dompropst Bernhard Lichtenberg hingewiesen. Das Berliner Diözesanarchiv hat dorthin zum ersten Mal den letzten Brief Lichtenbergs sowie seinen Priesterhut ausgeliehen.