Äbtissinnenwahl im Kloster Alexanderdorf

Die neu gewählte Äbtissin Schwester Bernadette Pruß OSB mit Rainer Maria Kardinal Woelki und Vorgängerin Ursula Schwalke OSB

Die Benediktinerinnen der Abtei St. Gertrud in Alexanderdorf (Land Brandenburg) wählten am 27. Mai 2013

Schwester Bernadette Pruß OSB

zur dritten Äbtissin des Klosters.

Die Wahl stand unter Leitung des Erzbischofs von Berlin, Rainer Maria Kardinal Woelki, und erfolgte auf unbestimmte Zeit.

Kardinal Woelki hat die Neugewählte in alle Rechte und Pflichten ihres Amtes eingesetzt und wird ihr am 24. August 2013 die Äbtissinnenweihe erteilen.

Äbtissin Bernadette wurde am 13. Oktober 1964 in Berlin geboren.

Nach der Ausbildung zur Augenoptikerin und einigen Jahren Berufspraxis trat sie 1989 in Alexanderdorf ein und legte am 8. Dezember 1994 die feierliche Profeß ab. Im Jahr darauf begann sie das Studium der Theologie am Philosophisch-Theologischen Studium in Erfurt (heute Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt), das sie im Jahr 2000 mit dem Diplom abschloß.

Seit 2000 ist sie Novizenmeisterin und seit 2010 Priorin. Außerdem arbeitete sie in der Küche und in der Bibliothek.

Die Vorgängerin, Altäbtissin Ursula Schwalke OSB (73), war am 29. April 2013 nach 13-jähriger Amtszeit mit Erreichung der Altersgrenze (70 Jahre) und dreijähriger Verlängerung zurückgetreten.

Das Kloster in Alexanderdorf wurde 1934 von einer Gruppe Berliner Krankenschwestern gegründet, die seit 1919 schrittweise die gemeinsame benediktinische Lebensweise übernommen hatten. 1984 wurde das damalige Priorat St. Gertrud zur Abtei erhoben. Zum Konvent gehören derzeit 26 Schwestern mit feierlicher Profeß und zwei Novizinnen.

Sie führen ein Gästehaus mit eigenem Kursprogramm, eine Hostienbäckerei und eine Werkstatt zur Herstellung von Paramenten.

Ruth Lazar OSB
Abtei St. Gertrud
Kloster Alexanderdorf
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