Aschermittwoch der Künstler: Ökumenische Vesper in St. MatthäusKünstlerrede von Jürgen Partenheimer in der Gemäldegalerie

Erzbischof Georg Kardinal Sterzinsky und Bischof Dr. Wolfgang Huber laden am 6. Februar 2008, 18.00 Uhr, zum „Aschermittwoch der Künstler“ ein. Gemeinsam mit dem katholischen Künstlerseelsorger Pater Thomas Astan und dem Kunstbeauftragten der evangelischen Kirche, Pfarrer Christhard-Georg Neubert, beginnen sie in der St. Matthäus-Kirche mit einer ökumenischen Vesper mit der Austeilung des Aschekreuzes.

Die anschließende Künstlerrede in der benachbarten Gemäldegalerie hat der Bildhauer, Maler und Grafiker Jürgen Partenheimer unter das Thema „coincidentia oppositorum – über Vision und Realität“ gestellt.

Daran schließt sich eine Begegnung von Künstlern und Kirchenvertretern bei Wasser, Brot und Wein an.

Jürgen Partenheimer, geboren 1947 in München, gehört als Repräsentant einer subjektiven Abstraktion zu den bedeutendsten deutschen Künstlern seiner Generation; er wurde in den 80er Jahren durch seine Teilnahme an den Biennalen von Paris, São Paulo und Venedig international bekannt. Jürgen Partenheimer lebt als bildender Künstler in der Nähe von Köln.

Im Rahmen der Ökumenischen Vesper wird die Ausstellung „via crucis“ mit Arbeiten des Bildhauers Waldemar Otto, Worpswede, eröffnet. Der Künstler wird anwesend sein. Die Ausstellung ist bis zum 30. März 2008 zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Der Aschermittwoch der Künstler wird in Berlin seit vielen Jahren ökumenisch gefeiert. Ziel ist eine religiöse Standortbestimmung der Künstler, die Begegnung mit den Bischöfen, den Künstlerseelsorgern und der Künstlerinnen und Künstler untereinander.

Aschermittwoch der Künstler, 6. Februar 2008, 18.00 Uhr:

  • Ökumenische Vesper in der St. Matthäus-Kirche im Kulturforum, Berlin-Tiergarten
  • Künstlerrede und Begegnung in der Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin


Weitere Informationen: Stiftung St. Matthäus, http://www.stiftung-stmatthaeus.de/, Pfarrer Christhard-Georg Neubert, Tel.: (030) 20355311, Fax: (030) 20355350, E-Mail: info(ät)stiftung-stmatthaeus.de