„Auch wenn vieles anders wird, die Hoffnung bleibt“Kirchen und Handelsverband schalten die Weihnachtsbeleuchtung ein

Montag, 23. November 2020, 17 Uhr, bei Karstadt am Hermannplatz


Auch wenn in diesem Jahr vieles anders wird, haben sich Kirchen und Handelsverband verständigt, am Montag, 23. November 2020, um 17 Uhr, vor Karstadt im Fußgängerbereich auf dem Hermannplatz in Neukölln mit einer symbolischen Geste die Weihnachtsbeleuchtung einzuschalten.


Björn Fromm, Präsident des Handelsverbands Berlin-Brandenburg e.V. (HBB)

„Nach alter kaufmännischer Tradition sendet der Handel heute, nach den stillen Feier- und Gedenktagen, mit hellem Schein an den Handelshäusern und in allen Schaufenstern das Signal in die Städte: ein Licht kommt! Weihnachten steht bevor und wir heißen alle Kundinnen und Kunden besonders herzlich willkommen! Wir sind gut gerüstet auch für ein Fest unter besonderen Umständen."


Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein, EKBO: „Für mich sind die Lichter gerade in dieser dunklen Zeit ein Zeichen der Vorfreude auf das Weihnachtsfest. Da feiern wir, dass Gott sein Menschsein zeigt, in diesem Kind, dem Neugeborenen, dem Geschenk Gottes an uns. Aus Freude darüber machen wir uns Geschenke. In diesem Jahr sollten wir besonders darüber nachdenken, was unsere Nächsten wirklich brauchen, was wir ihnen schenken könnten – dazu gehört auch Zeit, Zuhören, Aufmerksamkeit.“


Für das Erzbistum Berlin bekräftigte Domvikar Matthias Goy die Hoffnung, sich trotz aller Einschränkungen und Veränderungen auf Weihnachten vorbereiten und freuen zu können:

„Viele Berlinerinnen und Berliner haben bereits Lichter in ihre Fenster gestellt. Voll Sehnsucht erwarten wir hellere und bessere Zeiten. Auch wenn in diesem Jahr manches anders ist, halten wir an der Hoffnung auf frohe Weihnachten fest. Dies drückt sich für uns Christen an den von Sonntag zu Sonntag zunehmenden Lichtern des Adventskranzes aus. Ebenso freue ich mich auf erleuchtete Schaufenster und geschmückte, strahlende Weihnachtsbäume, die allen die Botschaft der Freude und Hoffnung verkünden.“


Traditionell haben sich Kirchen und Handelsverband in Berlin auf den Montag nach Totensonntag/Christkönig für das Einschalten der Weihnachtsbeleuchtung verständigt, damit der Charakter der eher stillen Novembersonntage nicht vorzeitig von adventlich-weihnachtlicher Vorfreude überlagert wird.