Bischöfe übermitteln Grußbotschaft zum Ende des Ramadan

„Offenheit für Gott und den Nächsten befähigt uns, gemeinsam für Versöhnung und Frieden einzutreten“. Bischof Dr. Markus Dröge und Erzbischof Dr. Rainer Maria Kardinal Woelki haben Berliner Moscheegemeinden und muslimischen Verbänden in einer Grußbotschaft Segenswünsche zum Fest des Fastenbrechens übermittelt.

Mit dem Brief zum Ende des Ramadans wollen die Geistlichen ein Zeichen der Verbundenheit von Muslimen und Christen setzen. Dankbar erinnern die Bischöfe an Begegnungen und gemeinsame Initiativen. Die bestehenden Kooperationen etwa in der Notfallseelsorge und im Bereich der Telefonseelsorge könnten ein Vorbild auch für andere Bereiche der sozialen Arbeit, in Schulen und im Sport sein.

Wörtlich heißt es in dem Schreiben: „Die Grundhaltung der Offenheit für Gott und den Nächsten befähigt uns, gemeinsam für Versöhnung und Frieden einzutreten und zu arbeiten, um Vorurteile, Ängste und Spannungen zu überwinden. In dieser Haltung und im Respekt vor dem Glauben des jeweils anderen kann es uns gelingen, das Vertrauen zueinander zu vertiefen. Gemeinsam können wir uns darin unterstützen, die Würde des Menschen und die ihm verliehenen Rechte besser zu schützen und auch gegen Angriffe auf die freie Religionsausübung und ihre damit verbundenen Rituale zu verteidigen.“

Angesichts der „Meldungen über radikale Strömungen im Namen von Religionen und Weltanschauungen in unserem Land und weltweit“ gelte es „Stellung zu beziehen und zusammenzustehen im Glauben an den Schöpfer und Erhalter unserer Welt. Es gilt außerdem, Aufklärung über die wahren auf Gerechtigkeit und Frieden ausgerichteten Werte unserer Religionen zu betreiben.“

 

den genauen Wortlaut der Grußbotschaft finden Sie hier...