Bischöfe übermitteln Grußbotschaft zum Ramadan„Unsere Gesellschaft braucht Zeichen des Miteinanders der Religionen und Kulturen“

Zu Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan haben Bischof Dr. Markus Dröge und Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki den muslimischen Gemeinden ihre Segenswünsche übermittelt. In dem Schreiben betonen sie den „versöhnenden, Gemeinschaft stiftenden Charakter“ des Fastens und des allabendlichen Fastenbrechens. Wörtlich heißt es: „Es ist eine sehr schöne Entwicklung, dass bei vielen Iftar-Empfängen Menschen über Religionsgrenzen hinweg in Kontakt und ins Gespräch kommen. Unsere Gesellschaft braucht diese Zeichen des Miteinanders der Religionen und Kulturen.“

In dem Brief setzen sich Woelki und Dröge für ein gutes Miteinander zwischen Menschen unterschiedlichen Glaubens ein: „Insofern wünschen und hoffen wir, dass die vielen Veranstaltungen im Ramadan dem friedlichen Zusammenleben von Menschen unterschiedlichen Glaubens in Deutschland dienen mögen. Es ist unser Anliegen, dass die Kirchen und die muslimischen Verbände in ihrem Dialog weiter vorankommen. Dafür wollen wir uns stark machen.“