Pressemeldung

Drei Diakone werden zu Priestern geweiht

v.l.n.r.: Donadel, Gaul, Palma; Foto: Walter Wetzler

Am Samstag, 8. Juni 2019, 10.00 Uhr werden die Diakone Giovanni Donadel, Krzysztof Gaul und Ronald Humberto Prado Palma in der Kirche St. Joseph (Müllerstr. 161, Berlin-Wedding) von Erzbischof Dr. Heiner Koch zu Priestern geweiht.

Diakon Giovanni Donadel (32), geboren in Italien als zweites von sechs Geschwistern. Er gehört dem neokatechumenalen Weg an. Seit 2006 war er Kandidat des Priesterseminars Redemptoris Mater. Zunächst erlernte er die deutsche Sprache und studierte anschließend Philosophie und Theologie. Nach Abschluss der Studien führte ihn ein dreijähriges missionarisches Praktikum nach Düsseldorf und in die Niederlande. Seit September 2017 ist Giovanni Donadel im Pastoralkurs und als Diakon eingesetzt im Pastoralen Raum Birkenwerder-Hennigsdorf-Oranienburg. Als Weihespruch hat er Mt 2,10 gewählt: „Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt“: „Wie die Sterndeuter habe ich einen langen Weg hinter mir und vor mir, der manchmal von Unwissenheit und Überraschungen geprägt ist. Gleichzeitig erfahre ich immer wieder, dass dort, wo Gott erscheint und eine Begegnung mit ihm stattfindet, eine sehr große Freude entsteht, die ich weitergeben will.“

Diakon Krzysztof Gaul (35) kommt aus Bydgoszcz (Polen) und ist der älteste von vier Geschwistern. Nach dem Abitur studierte er zunächst Betriebswirtschaft in Posen und arbeitete zwei Jahre in diesem Beruf. 2008 kam er als Kandidat des Priesterseminares Redemptoris Mater nach Berlin. Nach dem Studium war er für zwei Jahre in Graz (Österreich) und begleitete Familien im Rahmen der Mission des Neokatechumenalen Wegs. Das anschließende Jahr in Düsseldorf beschreibt er als schöne und prägende Zeit. Seit 2017 ist Krzysztof Gaul im Pastoralkurs und als Diakon in St. Nikolaus in Blankenfelde, Ludwigsfelde und Trebbin. „Mein Anliegen ist es den Menschen zu helfen, Gott erfahrbar zu machen. In diesem Sinne ist mir Johannes der Täufer sehr nahe. Daher habe ich den Weihespruch gewählt: ‚Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen!‘ (Mk 1,3)“

Diakon Ronald Humberto Prado Palma (35) aus Ecuador ist das mittlere von drei Kindern. Er lernte die neokatechumenale Gemeinschaft als 14-Jähriger kennen und schloss sich diesem Weg an. 2007 kam er nach Berlin und wurde Kandidat des Priesterseminares Redemptoris Mater. Er verbrachte nach dem Studium zwei Jahre in Chemnitz, wo er im Rahmen der Mission des Neokatechumenalen Weges Familien in der Mission begleitet hat. Ebenfalls seit 2017 ist er im Pastoralkurs und eingesetzt im Pastoralen Raum Mitte. Er hat als Weihespruch einen Vers aus dem Buch Jeremia gewählt: „Sag nicht: Ich bin noch so jung. Wohin ich dich auch sende, dahin sollst du gehen und was ich dir auftrage, das sollst du verkünden.“ (Jer 1,7) „Gott, der Herr meines Lebens, hat mich schon als 14-Jähriger zu seinem Dienst berufen und mich später nach Berlin gesandt. Deswegen glaube ich fest daran, dass er mir immer die richtigen Worte schenken wird, die die Menschen brauchen.“