Drei Potsdamer Pfarreien wachsen zusammen

Am Montag, 1. April 2019, 19.00 Uhr, beginnt mit einem feierlichen Gottesdienst in St. Peter und Paul die sog. „Entwicklungsphase“ der drei Pfarreien Potsdam-Stadt, Potsdam-Babelsberg und Michendorf.
Erzbischof Heiner Koch startet damit einen Prozess an dessen Ende die drei bisherigen Pfarreien zu einer neuen Pfarrei, mit ihren Gemeinden und Orten kirchlichen Lebens zusammenwachsen. Sie wird sich von Potsdam über Werder an der Havel und Michendorf bis nach Beelitz erstrecken und mehr als 11.000 Katholiken beheimaten.

Tagsüber wird sich die Leitung des Erzbistums gemeinsam mit Erzbischof Koch einen Überblick über das vielfältige Engagement katholischer Einrichtungen in dieser Region verschaffen. So tragen Kirchengemeinden, Caritas, Malteser Hilfsdienst und Ordensgemeinschaften zwei Kitas, zwei Schulen, eine Studentengemeinde, ein Krankenhaus, zwei Seniorenheime, eine Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung, eine Sozialstation sowie Beratungsstellen für soziale Problemlagen.

Der Besuch beginnt am Morgen in Michendorf im Katholischen Gemeindezentrum von St. Cäcilia, nächste Station ist Wilhelmshorst u.a. im Alexianer Seniorenzentrum, geht weiter zu den Orten kirchlichen Lebens in Potsdam (u.a. Katholische Marienschule und Caritas Beratungsstelle) und Werder. Am Nachmittag und Abend finden dann weitere Begegnungen und Gespräche in Potsdam statt sowie 19.00 Uhr die hl. Messe zum liturgischen Start in St. Peter und Paul.

Die Entwicklung in Potsdam und Umgebung ist Teil einer Neuausrichtung im Prozess „Wo Glauben Raum gewinnt“ des Erzbistums Berlin, dem die Katholiken in Berlin, Teilen Brandenburgs und Vorpommerns angehören. So entwickeln sich in den kommenden Jahren aus den 35 Kirchengemeinden des Erzbistums Berlin im Land Brandenburg 13 neue Pfarreien mit ihren Gemeinden und Orten kirchlichen Lebens. Zwei von ihnen werden sich auch auf Berliner Gebiet erstrecken. Katholische Christen bilden in Brandenburg nur eine kleine Minderheit. In den Brandenburger Pfarreien des Erzbistums Berlin leben knapp 68.000 Katholiken.

Am abendlichen Gottesdienst in St. Peter und Paul in Potsdam nimmt an seinem ersten Arbeitstag auch der neue Leiter des Katholischen Büros Berlin-Brandenburg, Gregor Engelbreth, teil und stellt sich am Sitz der Landesregierung vor.