"Ein geradliniger Priester – für die Menschen in Vorpommern im Einsatz"Requiem für Propst Michael Pietrus

Justizministerin Uta-Maria Kuder wird an den Trauerfeierlichkeiten für den verstorbenen katholischen Propst für Vorpommern und Pfarrer von Greifswald, Michael Pietrus, am Freitag, den 3. Dezember 2010, um 14.00 Uhr in der Propsteikirche St. Joseph teilnehmen. Die Justizministerin würdigte den Seelsorger als "geradlinigen Priester, der sich stets für die Menschen in Vorpommern eingesetzt hat – innerhalb seiner Kirche und weit darüber hinaus."

Ihm habe am Herzen gelegen, dass die katholische Kirche mit ihren Diensten und Einrichtungen in Vorpommern trotz aller Sparzwänge und trotz kleiner Mitgliederzahlen präsent bleibe. "Hier musste er auch Rückschläge verkraften." Ministerin Kuder weiter: "Für die Landespolitik, die immer Wert auf einen Repräsentanten des Erzbischofs von Berlin in Vorpommern gelegt hat, war Propst Pietrus ein offener und aufrechter Ansprechpartner. Er wird uns fehlen."

Justizministerin Kuder verwies auch auf das Engagement von Propst Pietrus in der Ökumene und als Studentenseelsorger. Er sei auf vielen Feldern "die glaubwürdige katholische Stimme Vorpommerns" gewesen. Das Amt eines Propstes für Vorpommern wurde im Zuge der Vertragsabschlüsse zwischen der Katholischen Kirche und dem Land Mecklenburg-Vorpommern in den neunziger Jahren vom Berliner Erzbischof  Georg Kardinal Sterzinsky geschaffen.