Erzbischof Koch ruft zu humanitärer Hilfe für Flüchtlinge auf

Foto: Caritas Internationalis



Die Situation an der griechisch-türkischen Grenze und auf den griechischen Inseln ist dramatisch. Die Hilfe für die Geflüchteten muss ausgeweitet werden. Wir dürfen bei dieser humanitären Notlage nicht tatenlos zusehen. Vor Ort leistet die Caritas Hellas auf den Inseln Lesbos und Chios sowie am Grenzfluss Evros, wo Flüchtlinge auf der türkischen Seite ausharren, bereits Nothilfe. Die Caritas gibt ankommenden Flüchtlingen Essen und Trinken und kümmert sich um die Wundversorgung. Ein Schwerpunkt der Caritas in Griechenland ist die psychosoziale Arbeit. Um die Hilfen ausweiten zu können, bittet Erzbischof Dr. Heiner Koch um Spenden an Caritas international (www.caritas-international.de).

 
Außerdem unterstützt Erzbischof Koch die Absicht der Bundesregierung und Berlins, besonders schutzbedürftige Flüchtlingskinder geordnet im Rahmen eines Kontingents in Europa und Deutschland aufzunehmen. Diese Kinder dürfen aber keinesfalls von ihren Familien getrennt werden. Hierdurch würden sie erneut schwer traumatisiert. Familien gehören zusammen. Sie sind der einzige Halt für die Kinder. „Es kommt nun darauf an, schnell zu handeln, damit den Kindern und ihren Familien endlich geholfen werden kann“, erklärt Erzbischof Koch.