Erzbischof Koch unterstützt den Aufruf zur Errichtung eines Denkmals für die polnischen Opfer der deutschen Besatzung 1939-45.

Dem Aufruf zur Errichtung eines Denkmals für die polnischen Opfer der deutschen Besatzung 1939-45 schließt sich Erzbischof Dr. Heiner Koch an.

Er tut dies für das Erzbistum Berlin, das 1930 als eine „Tochter“ des Erzbistums Breslau gegründet wurde und mit den polnischen Nachbardiözesen enge und herzliche Kontakte pflegt. Es ist auch im Geist der Heiligen Hedwig, Patronin der Bischofskirche, die seit jeher als Brückenbauerin und Versöhnerin zwischen Deutschen und Polen verehrt wird.

Erzbischof Koch hat selbst erlebt, dass die Entfaltung stabiler Beziehungen zwischen Deutschland und Polen gerade in den schwierigen Zeiten Europas so wichtig sind. Er weiß, welche verheerende Wirkung der Einmarsch in Polen hatte und wie viele Menschen unter dem Zweiten Weltkrieg und seinen Folgen gelitten haben und leiden. Erzbischof Koch stellt sich bewusst in die Tradition der Menschen, die über Jahrzehnte an der Versöhnung zwischen Deutschen und Polen gearbeitet haben.

Zu seiner Bischofsweihe wurde ihm überdies durch das Domkapitel von Breslau ein Ring geschenkt, der ihn täglich daran erinnert, wie eng die Verbindung zu den Nachbistümern ist.