Feierliche Beauftragung von drei Gemeindereferentinnen

Am Samstag, 17. September 2022, 10.00 Uhr werden in einem feierlichen Gottesdienst in der katholischen Kirche Salvator (Pfarrer-Lütkehaus-Platz 1, 12307 Berlin-Lichtenrade) Elske Odening, Anja Schmidt und Sophia Sorg als Gemeindereferentinnen zum pastoralen Dienst im Erzbistum Berlin durch Erzbischof Dr. Heiner Koch beauftragt.

Elske Hannah Odening (32) wurde in Berlin geboren. Sie ist verheiratet und Mutter zweier Kinder. Frau Odening konvertierte als junge Frau und absolvierte zunächst ein Studium der schulischen Religionspädagogik an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen in Berlin (KHSB). In dieser Zeit wurde ihr bewusst, dass sie neben dem Religionsunterricht auch mit den Menschen in den Gemeinden arbeiten wollte. Daher studierte sie im Anschluss „Angewandte Theologie“ an der Katholischen Hochschule in Paderborn und schloss dies erfolgreich mit dem Bachelor ab. 2017 begann sie die Berufseinführung als Gemeindeassistentin im Pastoralen Raum Birkenwerder-Hennigsdorf-Oranienburg. Nach ihrer Elternzeit nahm sie die Berufseinführung in der Pfarrei Zur Heiligen Dreifaltigkeit Königs Wusterhausen/Eichwalde wieder auf und beendete diese im Frühjahr 2022 erfolgreich.

Zu ihrer Berufung sagt sie: „Gott ist groß und hat Großes in meinem Leben getan. Ich glaube daran, dass Gott auch Großes in der Welt, der Gesellschaft, der Kirche tun kann. Dafür möchte ich mich einsetzen und beauftragen lassen, denn es gibt mehr als genug zu tun, um Frieden, Gerechtigkeit und Liebe zu stiften. Gott will uns nicht als schweigende, dekorativ abgestellte Figuren, sondern fordert von uns Antwort auf sein Wirken ein: als lebendige, leuchtende Zeichen seiner Liebe – bewegt und bewegend. Deshalb mache ich mich auf, mit Gott.“

Anja Schmidt (44) wurde in Cottbus geboren. Sie ist verheiratet und Mutter dreier Kinder. Die gelernte Bankkauffrau konvertierte als Erwachsene. Aus ihrem ehrenamtlichen Engagement in ihrer Heimatgemeinde in Königs Wusterhausen ergab sich der Wunsch, als Gemeindereferentin tätig zu werden. Daher absolvierte sie erfolgreich den Grund- und Aufbaukurs Theologie sowie den Religionspädagogischen und Pastoraltheologischen Kurs der Domschule Würzburg („Theologie im Fernkurs“) und begann 2019 die Berufseinführung als Gemeindeassistentin in der Pfarrei Johannes XXIII.
Zu ihrer Berufung sagt sie: „Schon immer wohnte eine Sehnsucht in mir, die ich nie wirklich fassen konnte. Das Geheimnis Gott zu spüren, ihm nahe zu sein und sein Wort zu verkünden, lässt mein Herz erleuchten. ‚Brannte uns nicht das Herz?‘, fragten sich die Jünger in Emmaus und ja, diese Frage stellt sich mir jeden Tag aufs Neue. Wofür brenne ich? Gott hat viele Funken in mein Leben gegeben, die mein Herz zum Brennen brachten und es noch immer tun. Er verlangt nicht das Unmögliche – er möchte wissen, dass seine Liebe und Gnade einen friedensstiftenden Wert in der Welt haben. Heute und morgen. Meine Beauftragung ist nicht der Startschuss, sondern die Motivation auf meinem Weg mit den Menschen in unserem Erzbistum Berlin und in unserer Welt die Funken Gottes zu suchen, zu finden und sie zum Feuer werden zu lassen.“

Sophia Sorg (26) wurde in Fulda geboren. Sie studierte Religionspädagogik an der Katholischen Hochschule in Paderborn. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums führte sie der Weg für ein Jahr im Rahmen des Freiwilligendienstes nach Lima/Peru. Ab 2019 nahm sie die Berufseinführung als Gemeindeassistentin im Bistum Fulda in der Pfarrei St. Peter und Paul, Bad Soden-Salmünster, auf und schloss sie in diesem Sommer erfolgreich ab. Aus privaten Gründen führte sie der Weg ins Erzbistum Berlin, in dem sie seit August als Gemeindereferentin in der Pfarrei Theresa von Avila, Berliner Nordosten, tätig ist.
Zu ihrer Berufung schreibt sie: „Für meine Sendung kann ich keine tolle Berufungsgeschichte erzählen. Irgendwie war mir der Berufswunsch schon immer ins Herz gelegt. Als ich zwölf Jahre alt war, habe ich gemerkt, dass ‚die nette Frau, die so viele tolle Dinge in der Gemeinde mit uns macht‘, das nicht nur in ihrer Freizeit, sondern auch beruflich getan hat. Da war mir klar, ich möchte keine Tierärztin oder Prinzessin werden – ich werde Gemeindereferentin!“

Zur Ausbildungsgruppe gehörte auch Magdalena Kiess, die als Pastoralassistentin in der Pfarrei St. Josef, Treptow-Köpenick tätig war und die Berufseinführung ebenfalls erfolgreich abgeschlossen hat. Sie hat sich entschieden, zunächst nicht eine Stelle als Pastoralreferentin anzutreten.