Gott sei DankAnbetungsschwestern bleiben in Berlin

Die Dienerinnen des Heiligen Geistes von der Ewigen Anbetung in der Bayernallee, auch Anbetungs- oder „Rosa“ Schwestern genannt, bleiben in Berlin.

Das Generalat des Ordens hat entschieden, die Niederlassung in Bad Driburg aufzuheben, das Generalat selbst wird in das Mutterhaus nach Steyl in den Niederlanden ziehen, einige Schwestern werden nach Berlin umziehen. Aus diesem Anlass feiert Erzbischof Dr. Heiner Koch am Mittwoch, dem 15. Juni 2016, um 18.00 Uhr, in der Kirche Mariä Verkündigung des Anbetungsklosters St. Gabriel, Bayernallee 31, 14052 Berlin, ein Pontifikalamt.

Die Generaloberin, Schwester Maria Elisabeth aus Brasilien, die Generalassistentin Schwester Maria Devota aus Deutschland und die Generalrätin, Schwester Maria Renée aus den Philippinen, werden während ihrer Visitation diesen Dankgottesdienst mitfeiern.

Chor, Orchester und Solisten der benachbarten Gemeinde Heilig Geist spielen unter der Leitung von Christoph Möller die Missa brevis in F von Joseph Haydn. Im Anschluss findet ein kleiner Empfang statt.

Die Anbetungsschwestern leben in strenger Klausur und haben sich ganz der eucharistischen Anbetung, dem immerwährenden Gebet rund um die Uhr verpflichtet. Eine Ausnahme der Klausurbestimmungen waren die Gottesdienste mit Papst Johannes Paul II und Papst Benedikt XVI (1996 und 2011).

Auf Initiative des seliggesprochenen Berliner Dompropsts Bernhard Lichtenberg waren die Schwestern vor 80 Jahren nach Berlin gekommen.