„Kirche sind wir nicht für uns selbst“: Erzbischof Dr. Heiner Koch legt Treueeid ab

Erzbischof Dr. Heiner Koch legt am Montag, dem 7. September 2015, 10.30 Uhr im Wappensaal des Berliner Rathauses den staatlichen Treueeid ab.

Erzbischof Koch dankt dem Regierenden Bürgermeister von Berlin für die Gelegenheit die gute partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Staat und Kirche zum Wohle der Menschen zu unterstreichen: „Kirche sind wir nicht für uns selbst. Wohl und Wehe der Menschen in dieser Stadt sind uns nicht gleichgültig. Wenn wir einen menschenfreundlichen Gott predigen, wird das in unserem Handeln im caritativen und kulturellen Bereich, aber auch in der Wertediskussion und im Bildungsbereich konkret werden.“

Dem künftigen Berliner Erzbischof ist es ein Anliegen, zu diesem Termin nicht nur Vertreter des Erzbistums Berlin und der katholischen Jugend sondern insbesondere auch Flüchtlinge und Vertreter anderer christlicher Kirchen, des Judentums und des Islam einladen zu können.

Unter anderem haben Konsistorialpräsident Dr. Jörg Antoine für die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Dr. Gideon Joffe, Archimandrit Emmanuel Sfiatkos für die orthoxen Kirchen und die Muslima Iman Reimann zugesagt. Die Flüchtlinge wurden über die Initiative „Menschen helfen Menschen“ von Pfarrer Pulsfort und Dieter Dombrowski Pfarrgemeinde St. Laurentius betreut.

Erzbsichof Dr. Heiner Koch wird am 19. September in das Amt des Berliner Erzbischofs eingeführt.