Ökumenischer Frauengottesdienst mit anschließender Info-Veranstaltungam 25. November 2014, 18.00 Uhr

Anlässlich des Internationalen Aktionstages gegen Gewalt an Frauen und Mädchen gestalten Frauen aus christlichen Verbänden und Einrichtungen in Berlin einen Ökumenischen Frauengottesdienst. Unter dem Bibelvers „Ihr seid Mitbürgerinnen der Heiligen und Hausgenossen Gottes.“ (Epheser 2,19) wird am 25. November 2014, 18 Uhr die Diversität der Menschen thematisiert. In der Neuköllner Kirche St. Eduard
geht es darum, dass Männer und Frauen, Einheimische und Flüchtlinge, Menschen unterschiedlichen Glaubens, dass alle mit ihrer Verschiedenheit Bewohnerinnen und Bewohner von Gottes Haus sind. Diese Unterschiedlichkeit wird in verschiedenen Voten zum Ausdruck gebracht. Die jeweilige Perspektive der Frauen spiegelt die Vielfalt ihrer Lebenserfahrungen. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst vom
Frauenchor der Syrisch-orthodoxen Gemeinde und einer kleinen Band der Katholischen Kirche Nord-Neukölln.

Der Trägerinnengruppe des Gottesdienstes kommen aus der Evangelischen Frauenarbeit, der Katholischen Frauenseelsorge, dem Ökumenischen Frauenzentrum Evas Arche e.V. und weiteren christlichen Gemeinden und Frauenverbänden. Sie laden Frauen und Männer herzlich ein zum Ökumenischen Frauengottesdienst und zur anschließenden Informationsveranstaltung (ca. 19 Uhr).

Die Teilnehmerinnen am Podiumsgespräch „Hausgemeinschaft Gottes konkret“ sind Klaudia Höfig, Leiterin des Internationalen Pastoralen Zentrum (IPZ), Sr. Margit Forster und Sr. Mabel Mariotti, SOLWODI – Solidarität mit Frauen in Not, und eine Vertreterin von Jack – Bildungsstätte für Migrantinnen und Flüchtlinge. Sie berichten, was sie in Neukölln zur Anerkennung der Unterschiedlichkeit der Menschen tun.

Seit 1981 organisieren Menschenrechtsorganisationen zum 25. November Veranstaltungen für die Einhaltung der Menschenrechte von Frauen und Mädchen. Im Gedenken an die drei aus politischen Gründen ermordeten Schwestern Mirabal in der Dominikanischen Republik bestimmte die UN-Generalversammlung 1999 in ihrer Resolution 54/134 diesen Tag zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. TERRE DES FEMMES nahm ihn 2001 zum Anlass, die Fahnenaktion „frei leben – ohne Gewalt“ zu initiieren, an der alljährlich immer mehr öffentliche Einrichtungen teilnehmen. Auch die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (an ihren Gebäuden des Evangelischen Zentrums in der Georgenkirchstr. 69, des Amtes für kirchliche Dienste in der Goethestr. 26-30 und des DWBO, Paulsenstr. 55/56), das Erzbistum Berlin (Niederwallstr. 8-9) und das Ökumenische Frauenzentrum Evas Arche e.V. beteiligen sich an dieser Aktion und setzen mit den Fahnen weithin sichtbare Zeichen gegen tägliche Gewalt an Mädchen und Frauen.

Termin: Montag, 25. November 2014, 18 Uhr

Ort: Katholische Kirche St. Eduard, Kranoldstr. 23, 12051 Berlin-Neukölln

Verkehrsanbindung: U + S-Bhf. Hermannstraße oder Neukölln

Weitere Informationen:
Ökumenisches Frauenzentrum Evas Arche e.V.
Anne Borucki-Voß, Theologische Referentin
Große Hamburger Str. 28, 10115 Berlin
Tel.: 030 280 96 727