Ökumenischer Gottesdienst zum gemeinsamen Ostertermin für Ost und West

In diesem Jahr liegt das Osterfest nach dem gregorianischen und nach dem julianischen Kalender auf dem gleichen Termin: Ostersonntag ist in Ost wie in West der 4. April 2010.
Da dieser kalendarische Zufall nicht oft eintrifft, laden der Internationale Konvent Christlicher Gemeinden in Berlin und Brandenburg und der Ökumenische Rat Berlin-Brandenburg zu einem Ökumenischen Ostergottesdienst am Ostermontag, 5. April 2010, 17:00 Uhr in die Rosenkranz-Basilika, Deitmerstr. 3, 12163 Berlin-Steglitz ein. Die Predigt hält Pfarrer Hans-Georg Filker, im Anschluss gibt es einen Stehempfang im Pfarrsaal.

Für die Berechnung folgen alle Kirchen der einheitlich festgelegten Regelung des 1. Konzils von Nicäa 325, wonach Ostern am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach der Tagundnachtgleiche im Frühjahr zu feiern ist. Im Jahre 1582 führte Papst Gregor XIII. (1502-1585) eine Kalenderreform durch, die für die Berechnung des Osterdatums die tatsächlichen astronomischen Gegebenheiten zugrunde legt. Seitdem wird in den Westkirchen Ostern nach dem Gregorianischen Kalender gefeiert. Die Ostkirchen (Orthodoxen und die Mehrheit der Alt-Orientalisch Orthodoxen) dagegen feiern Ostern nach dem Julianischen Kalender. Zwischen den beiden Kalendern liegt eine Differenz von 13 Tagen. Bestrebungen für ein gemeinsames Osterdatum haben bislang aus unterschiedlichen Gründen die gewünschte Einigung nicht erzielt. Die letzte Konferenz zu diesem Thema fand 1997 in Aleppo (Syrien) statt.

Kontakt:
Sona Eypper
Vorsitzende Internationaler Konvent
Orthodoxe Referentin des ÖRBB
Tel: 030 / 814 90 556
eypper(ät)netscape.net