Ökumenisches Tschernobyl-Gedenken in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-KircheGottesdienst am 26. April mit Dompropst Dybowski und Pfarrer Martin Germer

Anlässlich des 25. Jahrestages der Atomkatastrophe von Tschernobyl am Dienstag, dem 26. April 2011, findet in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, Breitscheidplatz, 10789 Berlin, um 11 Uhr ein ökumenisches Tschernobyl-Gedenken statt.

Unter dem Titel „Die verletzte Schöpfung. 25 Jahre nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl“ erinnern die Evangelische, der Römisch-katholische und die Russisch-orthodoxe Kirche an die Reaktorkatastrophe. In das gemeinsame Nachdenken und Beten wird auch die aktuelle Situation in Fukushima einbezogen.

Der gemeinsame Gottesdienst bildet den Auftakt zu mehreren zentralen Tschernobyl-Veranstaltungen am 26. April in Berlin. Er wurde durch den Verein „Heim-Statt Tschernobyl“ initiiert, dessen zahlreiche Initiativgruppen noch immer engagiert die Menschen aus der Tschernobyl-Region unterstützen.

Die Predigt hält Dompropst Dr. Stefan Dybowski vom Erzbistum Berlin. Die liturgische Gestaltung übernimmt Pfarrer Martin Germer, Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. Für die Russisch-orthodoxe Kirche wirken Erzpriester Georgiy Antoniuk sowie der Chor der russisch-orthodoxen Auferstehungskathedrale unter Leitung von Natalia Dumler mit.

Weitere Informationen
Pfarrer Martin Germer, Tel. (030) 30 36 28 68, (0170) 434 43 86,
E-Mail: mgermer(ät)web.de
www.gedaechtniskirche-berlin.de