Am 18. Januar beginnt die Gebetswoche für die Einheit der Christen 2026. Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) lädt Christinnen und Christen weltweit dazu ein, aus ihrem gemeinsamen christlichen Erbe zu schöpfen und diese Woche gemeinsam zu begehen. Das Motto der Gebetswoche für die Einheit der Christen 2026 aus dem Apostel Paulus’ Brief an die Epheser, lautet: „Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung in eurer Berufung“ (Eph 4,4). In einer Welt mit unterschiedlichen und oft getrennten Konfessionen und Ausdrucksformen des christlichen Glaubens soll die Gebetswoche die Christinnen und Christen daran erinnern, dass Ihr Glaube einen gemeinsamen Ursprung hat. Traditionell findet die Gebetswoche für die Einheit der Christen auf der Nordhalbkugel vom 18. bis 25. Januar statt. Auf der Südhalbkugel wird die Gebetswoche oft zu einem anderen Zeitpunkt gefeiert, etwa zu Pfingsten.
Im Namen des Ökumenischen Rat Berlin-Brandenburg (ÖRBB) laden das Erzbistum Berlin und die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) herzlichen ein zum ökumenischen Gottesdienst in der Gebetswoche für die Einheit der Christen:
Datum: 22. Januar 2026
Uhrzeit: 18 Uhr
Ort: Kirche Herz Jesu, Alt-Lietzow 23, 10587 Berlin-Charlottenburg
Die Vorlage für den Gottesdienst wurde diesmal von Christen aus Armenien erstellt. Wir freuen uns deshalb sehr, dass der Primas der Armenier in Deutschland, Bischof Serovpé Isakhanyan, die Predigt halten wird, der Chor der Armenischen Apostolischen Orthodoxen Gemeinde in Berlin den Gottesdienst musikalisch mitgestalten wird und auch der Botschafter der Armenischen Republik, Viktor Yengibaryan, an der Feier teilnehmen wird.
Im Rahmen des Gebetswochengottesdienstes wird auch der ÖRBB-Ökumenepreis 2026 verleihen. Preisträger ist Uwe Müller, langjähriger Leiter und Gestalter der Kirchlichen Telefonseelsorge Berlin-Brandenburg, und mit ihm die große Schar der ehrenamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger der Telefonseelsorge. Aus Sicht der Jury ist nicht nur die ökumenische Trägerschaft auszeichnungswürdig, sondern das im Wortsinn ökumenische Angebot: In Wertschätzung für unser gemeinsames (gesellschaftliches) Haus finden alle Menschen unabhängig von religiöser oder ethnischer Zugehörigkeit ein offenes Ohr bei der kirchlichen Telefonseelsorge. Damit verwirklicht die Telefonseelsorge eine Wegbegleitung für alle Menschen, eine „Ökumene der dritten Art“. Dafür sagen wir als Gemeinschaft von 34 christlichen Kirchen in Berlin und Brandenburg Danke!
Ein gesonderte Anmeldung ist nicht nötig.