Verschwundene Nachbarn – Jüdische MitbürgerInnen im Umfeld unserer Schule nach 1933Ausstellungseröffnung, Präsentation und Podiumsdiskussion

Schülerinnen und Schüler der Katholischen Theresienschule beschäftigten sich intensiv mit der Lebenssituation der jüdischen Weißenseer Bürger in den Jahren 1933 bis 1945 im Umfeld des Standortes ihrer Schule. Sie suchten nach Weißenseer Namen auf dem Jüdischen Friedhof Weißensee, in Berliner Adressbüchern, in alten Telefonbüchern, im Archiv des Centrum Judaicum und in weiteren Archiven.

Entstanden ist mit Unterstützung der Katholischen Akademie in Berlin und des Centrum Judaicum eine Ausstellung, die am Sonntag, 17. März,15. 00 Uhr, eröffnet wird.

Zur Ausstellungseröffnung werden die Schüler den Werdegang ihrer Arbeit präsentieren, von den Archivforschungen berichten und von den Begegnungen mit den Nachfahren der einst Verfolgten erzählen. Zu einer Podiumsdiskussion wird Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse erwartet.

Die Mezzosopranistin Kim Seligsohn wird mit Schülerinnen und Schülern der Katholischen Theresienschule die „Hymne an die Namen“ rezitieren.

Das Projekt ist ein Beitrag zum Themenjahr „Zerstörte Vielfalt“.

Veranstaltungsort:
Katholische Akademie in Berlin e.V., Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin