"Von Bratwurst bis Hochkultur"15. Nacht der offenen Kirchen und Ökumenischer Pfingstweg

Auch im 15. Jahr erfreut sich die „Nacht der offenen Kirchen“ bei Veranstaltern wie Besuchern großer Beliebtheit. Am Pfingstsonntag, dem 24. Mai 2015, öffnen 93 Kirchen in Berlin und Brandenburg ihre Türen. Von Bratwurst bis Hochkultur ist alles im Programm, das unter www.offenekirchen.de ständig aktualisiert wird.

Eröffnet wird die Nacht der offenen Kirchen um 18:00 Uhr am Brandenburger Tor mit dem Pfingstweg der Kirchen zum Berliner Dom. Ab 17.00 Uhr spielt im Vorprogramm die Band Patchwork. Der Pfingstweg steht in diesem Jahr unter dem Motto „Seht, der Mensch! - Unsere Stimme für verfolgte Christen“. Christen gehören weltweit zur am stärksten verfolgten religiösen Gruppe. In den Aufruf zur Solidarität sind alle Menschen einbezogen, die wegen ihres Glaubens bedrängt und verfolgt werden. Denn wer für verfolgte Christen die Stimme erhebt, muss auch für Religionsfreiheit streiten.

Am Brandenburger Tor sprechen Bischof Dr. Markus Dröge (Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, EKBO), Diözesanadministrator Prälat Tobias Przytarski (Erzbistum Berlin), Bischof Anba Damin (Koptisch-Orthodoxe Kirche) und der alt-katholische Dekan Ulf-Martin Schmidt (Vorsitzender der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft der Freikirchen). Der Pfingstweg endet im Berliner Dom mit einer ökumenischen Andacht um 19:30 Uhr. Die Predigt hält die Vorsitzende des Ökumenischen Rates Berlin-Brandenburg, Pröpstin Friederike von Kirchbach (EKBO).

Viele Gemeinden sind dem Aufruf der Landessynode und des Diözesanrats in ihrem Pfingstbrief gefolgt und beschließen die Nacht der offenen Kirchen mit einem Ökumenischen Gottesdienst am Pfingstmontag. Hier können Sie den Brief lesen.

Weitere Informationen:

Hans-Joachim Ditz
Geschäftsführer ÖRBB
Mobil: 0170/5244137