„Wer Afrika nachhaltig helfen will, bildet Menschen aus“Afrikatag 2014 am 5. Januar 2014 mit Burkina Faso als Beispielland

Am „Afrikatag“ ruft das Internationale Katholische Missionswerk missio Aachen in den Gottesdiensten zur Unterstützung der Ausbildung von Priestern, Ordensleuten sowie Katechetinnen und Katecheten in den afrikanischen Partnerkirchen auf.

Die Kollekte zum Afrikatag findet im Erzbistum Berlin in allen Sonntags-Gottesdiensten am 5. Januar 2014 statt. Im Mittelpunkt der Aktion steht das Engagement der Kirche in Burkina Faso. Dort leben 70 Prozent der Menschen unter der Armutsgrenze. Knapp ein Fünftel der 17 Millionen Einwohner sind Katholiken, rund 60 Prozent Muslime. Die Kirche arbeitet vor allem in den Bereichen Bildung, pastoral-soziale Projektarbeit, interreligiöser Dialog und für eine demokratische Zivilgesellschaft. Davon profitieren alle Menschen in Burkina Faso. „Wer Afrika nachhaltig helfen will, bildet Menschen aus“, erklärte Vera Kraue, Diözesandirektorin im Erzbistum Berlin.

Der Afrikatag, die älteste gesamtkirchliche Kollekte der Welt, wurde von Papst Leo XIII. gegründet, der die „fluchwürdige Pest der Sklaverei“ öffentlich anprangerte und am 6. Januar 1891 eine erste weltkirchliche Kollekte zur Befreiung von Sklaven in Afrika einführte.

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