"Zeichen der Geschwisterlichkeit in der Ökumene"ÖRBB pflanzt 500. Baum im Luthergarten Wittenberg

Foto: www.luthergarten.de

Am Montag, dem 29. Oktober 2018 um 15:00 Uhr pflanzen Erzbischof Dr. Heiner Koch, Bischof Dr. Markus Dröge (Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, EKBO) und Archimandrit Emmanuel Sfiatkos (Griechisch-Orthodoxe Metropolie von Deutschland, Vorsitzender des ÖRBB) in Wittenberg im Luthergarten am Lutherhaus den 500. Baum.

In Vorbereitung auf das Reformationsjubiläum 2017 entstand die Idee des Luthergartens in Anlehnung an das bekannte Apfelbaumzitat Martin Luthers („Wenn die Welt morgen unterginge,…“): 500 Bäume als Ausdruck einer optimistischen Grundhaltung, auch für das weitere Zusammenwachsen der Kirchen. Der ÖRBB übernimmt nun die Patenschaft für den Baum mit der Nummer 500. Es handelt sich um eine kleinkronige Winterlinde (Tilia cordata). Archimandrit Sfiatkos als Vorsitzender des ÖRBB: „Der winter- und wetterfeste Baum hält was aus – wie die Ökumene in Berlin und Brandenburg. Da er bis zu 1000 Jahre alt werden kann, wird hiermit ein Zeichen gesetzt, das mehr ist als bloße Rhetorik oder Illusion: ein großartiges Zeichen der Geschwisterlichkeit in der Ökumene“.

Der Luthergarten ist ein ökumenisches Projekt des Lutherischen Weltbundes. Initiiert wurde es 2008 vom Deutschen Nationalkomitee des Lutherischen Weltbundes (DNK/LWB) und wird seither in Kooperation mit der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) und der Lutherstadt Wittenberg umgesetzt. Der offizielle Abschluss der Pflanzungen findet am Reformationstag, Mittwoch, dem 31. Oktober 2018 um 13 Uhr statt. Den letzten Baum pflanzen Jugendliche und junge Erwachsene des DNK/LWB.

Der Ökumenische Rat Berlin-Brandenburg umfasst derzeit 32 Mitgliedskirchen.