Es brennt!

Ein Jahrhundertsommer jagt den nächsten. Die Folgen sind schon lange nicht mehr zu übersehen. Wasserknappheit und Dürre beginnen direkt auch vor unserer Haustür. Die Folgen sind dramatisch. Andauernde Trockenheit und Hitze machen dem Wald zu schaffen und bedrohen ihn. Erschüttert denke ich hier an die Waldbrände in Brandenburg zurück. Vor einigen Wochen standen rund um Treuenbrietzen erneut Waldflächen in Flammen. Jetzt bei Falkenberg.

Ortschaften wurden evakuiert.
Schulen geschlossen.
Notunterkünfte wurden gesucht.
Menschen erlitten Schäden.
Und die zerstörte Natur: eine Katastrophe.

Unsere Existenzen – die Existenz von Mensch und Natur sind unzertrennlich miteinander verbunden. Mensch und Natur bilden eine Einheit auf der Welt. Wir Menschen, beeinflussen die Natur und die Natur beeinflusst uns. Wir müssen uns jedoch bewusst sein, wir Menschen sind die Nehmenden in dieser Beziehung. Unsere Eingriffe in die Natur haben dramatische Folgen nicht erst in Zukunft, sondern schon jetzt. Was geben wir der Natur zurück? Was hinterlassen wir?
Wir Christen fassen die Natur als Schöpfung Gottes auf. Das führt zwingend zu einem Umgang mit der Natur im Respekt. Sie ist nicht zu unserem Verbrauch gedacht, sondern uns nur anvertraut zur vorsichtigen Nutzung und unbeschädigten Weitergabe an die nächsten Generationen.
Wir müssen gemeinsam Verantwortung übernehmen für die Natur, für die Schöpfung.
Und wir haben auch allen Grund, gemeinsam Verantwortung für die Schöpfung Gottes zu übernehmen: es brennt! Vor unserer Haustür brennt es. 

Die Zukunft unserer Welt muss von uns neu und nachhaltig gestalten werden.
Aus Verantwortungsbewusstsein für unser eigenes Handeln.
Aus Dankbarkeit für den Einsatz der Rettungskräfte und der Helfer, die ihr Leben bei solchen Einsätzen wie einem Waldbrand riskieren.

Und aus Nächstenliebe für unsere Mitmenschen und die, die nach uns kommen.

Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Sonntag!