Die Welt als unser HausEinsendeschluss für den Umweltschutzpreis des Ökumenischen Rats ist am 28. August

„Gottes Erde – zum Wohnen gemacht“ – so lautet in diesem Jahr das Motto des Umweltpreises, den der Ökumenische Rat Berlin-Brandenburg (ÖRBB) verleiht. Am 28. August ist Einsendeschluss. „‚Wohnen‘ steht für Haus, (griechisch: oikos), womit im übertragenen Sinn die ganze Welt (und nicht nur ein einzelnes, konkretes Haus) gemeint ist, Gottes gute Schöpfung, die es zu bewahren und zu erhalten gilt“, erläutert ÖRBB-Versitzender Hans-Joachim Ditz das Motto und zugleich den Ursprung der Vorsilbe Öko.

Gruppen und Einrichtungen aller Mitgliedskirchen des ÖRBB können Projekte und Aktionen – zum Beispiel zum Energiesparen, zu umweltpädagogischen Aktivitäten, Beteiligungen am Agenda- 21-Prozess, zum Naturschutz oder zu umweltverträglichen Maßnahmen im Büro oder Familienalltag – einreichen. Die Projekte sollten bereits abgeschlossen sein oder gerade realisiert werden, wenn die Bewerbung eingereicht wird.

„Originell fand ich besonders folgende Bewerbungen“ sagt Sören Philipps, ebenfalls vom ÖRBB, und zählt auf: „Ein Kindergarten, in dem die Kinder ihre eigenen Kartoffeln, Kräuter und Blumen anbauen und ernten; Kinder und Jugendliche bauen eine Kirche aus Weidenzweigen oder auch ein Café, in dem mitgebrachte defekte Gegenstände gemeinsam repariert werden.“ Er selbst achtet auf Umweltschutz, indem er in seinem Büro auf das papierlose Büro hinarbeitet: „Es wird gescannt statt kopiert und so wenig wie möglich ausgedruckt. Anmeldungen zur Nacht der offenen Kirchen und zum Fest der Kirchen sind nur elektronisch möglich, Bewerbungen für Ökumenepreis und Umweltpreis werden als Datei erbeten.“

Privat hingegen sei die Bilanz gemischt: „Fleisch gibt es bei uns selten und meist aus artgerechter Tierhaltung, Gemüse möglichst aus der Region. Bücher leihe ich in den gut ausgestatteten Berliner Bibliotheken aus, statt sie zu kaufen. Ich habe kein Auto, fahre nur mit Bus und Bahn – aber der Urlaub mit Flugzeug und Leihwagen macht dieses Verdienst wohl wieder zunichte.“

Informationen

Die Bewerbungsunterlagen mit Beschreibung und Fotos (höchstens fünf Seiten) sind bis zum 28. August möglichst als PDF beim ÖRBB einzureichen. E-Mail: post(ät)oerbb.de oder Ökumenischer Rat Berlin-Brandenburg, Gierkeplatz 2-4, 10585 Berlin; Internet: www.oerbb.de Tel. 0 30 / 34 21 01 00 Den Preis verleiht der ÖRBB am 1. Oktober, dem Tag der Schöpfung, um 17 Uhr im Dom St. Marien in Fürstenwalde.