Eine ganze Schule beim Papst

Schulpfarrer Lutz Nehk, Direktorin Cornelia Wehr und Schülersprecherin Serina Taylor zeigen Papst Franziskus ein Teil des geplanten Lichtenberg-Denkmals (von rechts). | Fotos: Andreas Höffmann

Schüler und Lehrer der Katholischen Schule Liebfrauen und einige Eltern besuchten Mitte Oktober Rom. Direktorin Cornelia Wehr blickt auf die Höhepunkte zurück.

Ein unvergessliches Erlebnis! Gemeinsam mit Erzbischof Heiner Koch konnten wir im Petersdom eine heilige Messe feiern. Noch beeindruckender war jedoch die Teilnahme an der Audienz des Heiligen Vaters. Eine besondere Ehre wurde Schulpfarrer Lutz Nehk, der Schülersprecherin Serina Taylor und mir zuteil, als wir die Gelegenheit bekamen, mit Papst Franziskus persönlich zu sprechen. Im Gepäck hatten wir markante Teile eines Denkmals, das im Dezember in Erinnerung an Bernhard Lichtenberg auf dem Vorplatz der Liebfrauenschule aufgestellt werden soll. Der Heilige Vater hatte Zeit für ein Gespräch, segnete die mitgebrachten Gegenstände und nahm als Dank die speziell für diesen Anlass gestaltete Kerze entgegen.

Dieser Tag bildete den Abschluss einer erlebnisreichen Woche in der Ewigen Stadt. Passend zum Motto der Schule „gemeinsam auf dem Weg“ waren am 12. Oktober rund 760 Personen von Berlin nach Rom aufgebrochen. Ziel der Pilgerreise war die Stärkung der Schulgemeinschaft und die Erfahrung von Weltkirche. Gleich zu Beginn dieser Wallfahrt feierten wir die Sonntagsmesse in Santa Maria in Trastevere (der ältesten Marienkirche Roms), es folgten die von Schülern selbst zusammengestellten Stadtführungen. An den Folgetagen wurden weitere religiöse und geschichtsträchtige Stätten besucht und Fahrten in die Umgebung – Ostia Antica, Pompeji, Assisi und Castel Gandolfo – unternommen.