Rom in BerlinAussendung und Pilgertreff für die Bistumswallfahrt

Foto: Joachim Opahle

Wer kommt eigentlich noch mit zur Bistumswallfahrt nach Rom? Was verbirgt sich hinter den Pilgerpaketen? Wen kann ich eigentlich vor Ort ansprechen? Fragen wie diese werden bei den Aussendungsgottesdiensten in Berlin und Greifswald beantwortet.

Bald ist es soweit – gemeinsam machen sich mehr als 1300 Pilger, in Gruppen oder allein, auf den Weg nach Rom, um Gott für die Einheit Deutschlands zu danken und, um für seinen Schutz für den weiteren Weg zu bitten.

Zum Auftakt finden in Berlin am 20. September parallel zwei Aussendungsgottesdienste statt: in der Kirche Corpus Christi, Berlin- Prenzlauer Berg, stimmt Prälat Stefan Dybowski die Pilger ein und in der Bonifatiuskirche, Berlin- Kreuzberg, Prälat Tobias Przytarski. Gesungen werden bereits Lieder aus dem Pilgerheftchen. Neben der inhaltlichen Einstimmung sind die Aussendungsgottesdienste aber auch dazu da, schon einmal zu sehen, wer noch mit nach Rom fährt und wer mit wem in einer Herberge untergebracht ist. Christoph Kießig, der im Erzbischöflichen Ordinariat die Wallfahrt vorbereitet und alles koordiniert, erläutert das Prinzip: „Wir wollen die Pilger gezielt an die beiden Gottesdienstorte einladen – nämlich sortiert nach der Unterbringung in den Hotels.“ Jeder Pilger bekommt ein farbiges Namensschild anhand dessen er erkennen kann, welche Gläubigen mit ihm dieselbe Unterkunft teilen. Kießig fährt fort: „Wer aber in Prenzlauer Berg wohnt und deswegen lieber nach Corpus Christi möchte, obwohl wir ihn nach Bonifatius eingeladen haben, darf das natürlich auch gerne tun. Allerdings wird er dann niemanden treffen, der im selben Hotel schläft wie er.“

Nach den Gottesdiensten, die mit einem Pilgersegen enden, sind alle Wallfahrer zu einer Begegnung eingeladen. „Kaffee und Kekse gibt es auch dazu“, verspricht Kießig. Für die Beantwortung aller Fragen und für allgemeine Informationen rund um die Wallfahrt stehen Mitarbeiter des Ordinariats an Infoständen parat.

Damit die Gläubigen aus dem Norden des Bistums nicht bis nach Berlin fahren müssen, gibt es für sie ein ähnliches Angebot während des Dekanatstages in Greifswald am 26. September. Dorthin ist dann auch der zukünftige Berliner Erzbischof Heiner Koch eingeladen, der zur Wallfahrt mit in Rom sein wird.

Gut vorbereitet mit den Pilgerpaketen

„Dass man seine Mit-Wallfahrer kennenlernen kann, ist nur ein Grund, warum wir die Aussendungsgottesdienste anbieten“, sagt Kießig. „Ein anderer Grund ist, dass wir bei der Gelegenheit die Pilgerpakete an möglichst viele verteilen können.“ In einer extra angefertigten Pilgertasche, die die Pax-Bank gesponsert hat, befinden sich unter anderem ein Pilgerheft mit Gebeten, dem Ablaufplan der Wallfahrt, Liedern und Texten für die Gottesdienste in Rom und weiteren nützlichen Informationen, eine eigens für die Wallfahrt entworfene Stadtkarte, in der alle wichtigen Orte der Bistumswallfahrt markiert sind, ein Pilgerschal und eine aktuelle Ausgabe des Tag des Herrn, mit zwei Artikeln, die das Fernweh in den Wallfahrern wecken sollen. „Außerdem hat das Magazin ‚Merian‘ für uns seine aktuelle Rom-Ausgabe wieder aufgelegt“, verrät Kießig. „Auch davon darf sich jede Familie, beziehungsweise jeder Alleinreisende ein Exemplar mitnehmen.“

Daneben gibt es noch ein paar nützliche Kleinigkeiten, die man auf einer Pilgerreise gut brauchen kann und dank der Unterstützung des Bonifatiuswerkes noch ein Paket speziell für die Kleinen. Die Pilgerpakete werden in der letzten August- und der ersten Septemberwoche jeweils von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 15 Uhr gepackt. Die Mitarbeiter des Ordinariats freuen sich über jede Hilfe. Wer helfen möchte, kann eine E-Mail an Franziska.Winkler(ät)erzbistumberlin.de schreiben.

Dank und Bitten im Gepäck nach Rom

In den Gemeinden liegen schon seit einiger Zeit Postkarten aus, die sich jeder mitnehmen kann, der nicht mitpilgert. Hier können sowohl Dank und Bitten als auch Wünsche notiert und an das Ordinariat geschickt werden. Diese Postkarten kommen auch in die Pilgertaschen und reisen mit nach Rom. Dort bringen die Pilger sie dann zusammen mit einer Kerze und ihren Gebeten zur Andacht am Mauersegment in den vatikanischen Gärten mit. „Auch wenn nicht jeder aus dem Bistum mitfahren kann, so haben doch alle die Möglichkeit, uns ihre Wünsche und ihren Dank mit auf den Weg zu geben und so auf der Wallfahrt ein Stück dabei zu sein“, meint Kießig. Und auch, wenn die Herbstferien noch ein bisschen hin sind und noch einiges zu organisieren ist, steigt die Vorfreude auf das Ereignis bei allen Beteiligten von Tag zu Tag.

Termine

Die Aussendegottesdienste sind am 20. September, 10.30 Uhr, in Corpus Christi, Conrad-Blenkle- Straße 64, in Berlin-Prenzlauer Berg, zur gleichen Zeit in St. Bonifatius, Yorckstraße 88C, in Berlin-Kreuzberg und am 26. September, um 15.30 Uhr in St. Jacobi, Domstraße, während des Dekanatstags in Greifswald.