Ladislao Jareño Alarcón
Pfarrvikar

Liebe Schwestern und Brüder,

der November ist der sogennante „Totenmonat“. Am ersten Tag des Monats werden aller Heiligen gedacht. Dazu zählen nicht nur die bekannten Märtyrer, sondern auch diejenigen, die nicht offiziell heiliggesprochen wurden und nicht im Kalender der Kirche stehen. Kurz gesagt: An Allerheiligen gedenkt man auch der Menschen, von deren Heiligkeit nur Gott weiß.

Am Tag nach Allerheiligen, am 2. November, gedenkt die Kirche aller Toten und deren Seelen. Die Gräber der Verstorbenen werden am Vortag aber auch am darauf folgenden Sonntag besucht und geschmückt. An die Hoffnung auf Auferstehung soll im Rahmen von Allerseelen vor allem gedacht werden.

Wir werden besonders in diesem Monat persönlich mit der Vergänglichkeit des Lebens konfrontiert. Im Gedenken an unsere lieben Verstorbenen werfen wir einen Blick auf die Zeit mit ihnen, die schon vergangen ist.

Arduino Marra
Pfarradministrator

Liebe Leserin, lieber Leser,

es ist ein Jahr seit der ersten Erscheinung dieses Pfarrheftes. Zugleich ist es auch (fast) ein Jahr her, seitdem die Pfarrei Hl. Johannes XXIII. errichtet worden ist. Sie ist neu und ganz anders strukturiert als die vier alten Pfarreien. Gewohntes ist plötzlich nicht mehr da. Neue Abläufe sind umständlich, an mancher Stelle nicht nachvollziehbar. Die Nähe zu den Seelsorgerinnen und Seelsorger scheint nicht mehr gegeben zu sein. Die Ehrenamtlichen fühlen sich allein gelassen, sind orientierungslos.

Und doch gab es während der letzten Monaten Gelegenheiten, neue Kontakte zu schließen, wieder Feste feiern zu können, Begegnungen in den Kreisen wieder zu beleben. Hie und da zeigen sich auch Neuaufbrüche. Darüber wurde in den vergangenen Ausgaben dieses Blattes berichtet.

Noch lieg ein langer weg vor uns. Wir ringen um die Neugestaltung der Pfarrei, um die Zuordnung der einzelnen Gemeinden, um die Umsetzung der Hinweise aus dem Pastoralkonzept. Wie sollen wir, wie wollen wir Kirche sein?