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300.000 Euro für das Erzbistum Berlin Fördermittel des Bonifatiuswerks für 2022 beschlossen

Fördermittel des Bonifatiuswerks für 2022 beschlossen – Hilfswerk investiert vor allem in Kinder- und Jugendbildung

Mit rund 300.000 Euro unterstützt das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken in diesem Jahr in Projekte im Erzbistum Berlin. Ein großer Teil der Gesamtsumme von 299.750 Euro entfällt auf die religiöse Kinder- und Jugendarbeit.

Mit 40.000 Euro fördert das Bonifatiuswerk die religionspädagogische Arbeit in den katholischen Kindertagesstätten. Mit 81.750 Euro unterstützt das Diaspora-Hilfswerk die „Religiösen Kinderwochen (RKW)“. Gemeinschaft erleben, gemeinsam Spaß haben und dabei im Glauben wachsen: Die RKW erfreuen sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit. Weitere 33.000 Euro fließen in religiöse Bildungsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche.

Mit 145.000 Euro bildet die Bauhilfe den größten Anteil der Fördersumme. Auch hier kommt ein Teil des Geldes der Jugendarbeit zugute: Mit 40.000 Euro fördert das Bonifatiuswerk die Sanierung und den Umbau der Schulkapelle der katholischen Marienschule in Berlin-Neukölln. 60.000 Euro fließen in die Dachsanierung der St.-Bonifatius-Kirche in Bergen auf Rügen, die auch von Touristen stark frequentiert wird.

Das Bonifatiuswerk unterstützt katholische Christen in der Diaspora in Nord- und Ostdeutschland, in Nordeuropa und im Baltikum. Mit rund zwölf Millionen Euro wird das Hilfswerk in diesem Jahr in den vier Hilfsarten Glaubenshilfe, Kinder- und Jugendhilfe, Bauhilfe und Verkehrshilfe Projekte unterstützen. Das hat der Bonifatiusrat, das ehrenamtliche Aufsichtsgremium des Hilfswerks, in seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

„Als Hilfswerk für den Glauben werden wir auch in diesem Jahr Projekte fördern, die den Menschen Zuversicht geben, wo sie Gemeinschaft und Sinnstiftung, caritative Hilfe und Glaubensbildung erfahren“, so Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerks. „Auch in einer belasteten Zeit unserer Kirche sind viele Menschen auf der Sinnsuche. Ihnen wollen wir zeigen: Kirche ist für Euch da, sie ist offen und einladend vor Ort.“

So fließen rund 1,7 Millionen Euro in Projekte der Kinder- und Jugendhilfe, davon gut 1,4 Millionen Euro in die deutschen Bistümer. Unter anderem stehen  für religiöse Bildungsmaßnahmen in den deutschen Bistümern 280.500 Euro bereit, ebenso 370.400 Euro für die „Religiösen Kinderwochen (RKW)“. Auch die religionspädagogische Arbeit in katholischen Kitas in Ostdeutschland wird vom Bonifatiuswerk gefördert. Insgesamt 550.000 Euro stehen dafür zur Verfügung.

Im Bereich der Bauhilfe wird das Hilfswerk rund 2,35 Millionen Euro ausschütten – eine Steigerung von knapp fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hier investiert das Bonifatiuswerk in „lebendige Steine“, also in Glaubensorte, wo Menschen zusammenkommen und gemeinsam den christlichen Glauben leben – getreu dem Motto des Bonifatiuswerks: „Keiner soll alleine glauben“.